Bundesminister Ostermayer: "Orte für Menschen" Österreich-Beitrag bei Architektur-Biennale in Venedig

Kommissärin Delugan-Meissl präsentiert Konzept für die 15. internationale Architekturausstellung - the next ENTERprise - architects, EOOS und Caramel gestalten den Österreich-Beitrag

Wien (OTS) - "Der österreichische Beitrag für die Architektur-Biennale 2016 in Venedig stellt sich einem Thema, mit dem wir alle aktuell intensiv befasst sind und auch künftig sein werden, nämlich der großen Fluchtbewegung aus Kriegsgebieten, der Aufnahme und Integration von Schutzsuchenden in Europa. Kommissärin Elke Delugan-Meissl greift unter dem Titel "Orte für Menschen" eine Thematik auf, die sehr gut mit dem Generalthema der Biennale "Reporting from the Front" korrespondiert", sagte Kulturminister Josef Ostermayer heute, Montag, bei der Pressekonferenz im Bundeskanzleramt zum österreichischen Beitrag für die 15. Internationale Architektur-Biennale in Venedig.

Mit Elke Delugan-Meissl, Preisträgerin des Großen Österreichischen Staatspreises 2015, habe Österreich eine vielseitige und international erfahrene Architektin als Biennale-Kuratorin gewinnen können. "Die österreichische Kuratorin und ihr Team setzen sich in ihrem Projekt mit der Aufgabe und Kraft der Architektur auseinander, wenn es um die Umsetzung einer menschenwürdigen Unterbringung geht, die auch gut in bestehende urbane Räume eingebettet ist", so Ostermayer.

Biennale-Kommissärin Delugan-Meissl und Ko-Kuratorin Sabine Dreher nannten als Ziele von "Orte für Menschen" einerseits Lebensräume zu gestalten, andererseits die Zuständigkeit der Architektur für soziale Belange einem "Reality-Check" zu unterziehen und die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit in Venedig zu präsentieren. "Es geht uns um die Adaptierung von Leerständen im urbanen Raum, um die Entwicklung von Synergien und Kooperationen sowie darum, weitere Prozesse für städtische Strukturen der Zukunft anzustoßen", so Delugan-Meissl.

Der österreichische Beitrag für die 15. Architektur-Biennale in Venedig 2016 wird nicht nur den Pavillon in Venedig bespielen, sondern sich drei konkreten Projekten in Wien widmen. Drei Teams wurden beauftragt, in Zusammenarbeit mit NGOs die Adaptierung von leerstehenden Immobilien für die temporäre Unterbringung von Asylwerbern zu planen und zu betreuen. Gemeinsam mit ihrem Kuratoren-Team von Liquid Frontiers, Sabine Dreher und Christian Muhr, hat Elke Delugan-Meissl drei Wiener Architektur- und Desingsbüros für diese Aufgabe ausgewählt: the next ENTERprise -architects, EOOS und Caramel. Die Prozessergebnisse werden von 28. Mai bis 27. November 2016 auf der Biennale von Venedig präsentiert.

Bilder zu dieser Pressekonferenz sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at kostenfrei abrufbar.

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