60 Jahre Reinhold Mitterlehner 3: "Bin in der Heimat verknüpft und geerdet" - FOTO

Bundespräsident Heinz Fischer: Reinhold Mitterlehner zieht paktfähig für Österreich mit Regierung an einem Strang. Glück und Gesundheit für die Zukunft

Wien, 10. Dezember 2015 (ÖVP-PD) Bundespräsident Heinz
Fischer gratuliert Vizekanzler Reinhold Mitterlehner zum
runden Jubiläum. Sein 60. Geburtstag sei auf einen
"weltpolitisch spannenden Tag" gefallen, so Fischer. "Der 10. Dezember 1955 fällt nicht nur ins Staatsvertragsjahr, sondern
war auch der siebte Geburtstag der UN-
Menschenrechtskonvention. An diesem Tag wurde in New York vom UNO-Sicherheitsrat über den Beitritt Österreichs zu den
Vereinten Nationen beraten. Bereits Dein Start ins Leben war
mit höchst politischen Daten und Entscheidungen verbunden",
hält der Bundespräsident fest. Er habe Reinhold Mitterlehner
in seiner Zeit als Parlamentarier näher kennengelernt, so
Fischer. "Als mustergültiger Abgeordneter konnte Mitterlehner
auch hitzige Diskussionen oft wieder in ein vernünftiges
Fahrwasser führen." Der Bundespräsident betont weiter: "Du
bist ein Vizekanzler, der sich sehr bemüht, in den
komplizierten Themen der Bundesregierung mitzuarbeiten und paktfähig zu sein. Ihr zieht in der Regierung an einem Strang
in die gleiche Richtung - auch wenn allen klar sein muss, dass
die Bundesregierung aus zwei verschiedenen Parteien besteht,
die verschiedene Positionen vertreten." Für die Zukunft
wünscht der Bundespräsident Mitterlehner Glück und Gesundheit. ****

Jubilar Reinhold Mitterlehner bedankt sich in seiner
Ansprache bei Christoph Leitl, "einem echten Freund und
Förderer", und Josef Pühringer, "einem Freund und Forderer". Weiter dankt Mitterlehner Bundespräsident Heinz Fischer für
sein Kommen und die gute Zusammenarbeit in den vergangenen
Jahren: "Danke, dass du auch immer wieder eine Mittlerrolle in
der Bundesregierung einnimmst und unterstützend hilfst." Die Heimatverbundenheit, die die zahlreichen Redner heute betont
haben, sei ein zentraler Wert für ihn, so Mitterlehner.
"Heimat ist dort, wo man sich wohl fühlt. Für mich ist meine Heimat keine Erinnerungspost - ich lebe Heimat. Ich bin noch
immer dort verknüpft und geerdet", betont Mitterlehner, der
sich bei "seiner" Kapelle Rohrbach für die musikalische
Untermalung des Abends bedankt. Beruflich war die
Wirtschaftskammer Oberösterreich für den Vizekanzler eine gute Schule. "Auch wenn in Österreich Sozialpartnerschaft nicht
immer positiv besetzt ist, als Sozialpartner lernt man, auf Augenhöhe zu verhandeln. Das ist essenziell für eine weiterführende Zusammenarbeit. Darum stehe ich zu unseren Sozialpartnern", hält Mitterlehner fest. Für eine positive Wirtschaftsentwicklung sei gute Stimmung wesentlich. "Die Steuerreform wird wirken. Wir werden dadurch mehr Konsum und
mehr Investitionen haben", so Mitterlehner, der zudem den
besonderen Wert der Wissenschaft für die Zukunft Österreichs hervorhebt. "Wir haben die Finanzierung der Universitäten für
die kommenden drei Jahre gesichert. Während in allen anderen Bereichen das Budget gekürzt wurde, wird das Unibudget
deutlich erhöht. Damit stärken wir die Wissensgesellschaft."

Reinhold Mitterlehner blickt auf 15 Jahre intensiver
politischer Tätigkeit zurück. "Jetzt stehe ich an der Spitze
einer Partei, die vor großen Herausforderungen steht. Es ist wichtig, eine bündische und föderale Struktur zu haben", so
der Bundesparteiobmann, der allen Landesparteiobleuten und Bündeobleuten für die, erfolgreiche Zusammenarbeit dankt. Dass neben dem ÖVP-Regierungsteam auch der Koalitionspartner fast vollzählig bei dem Abendempfang erschienen ist, freut den Vizekanzler. "Die Stimmung in der Regierung ist besser als
manche befürchten. Wir konnten heuer mit Steuerreform, Bildungsreform und unserer Arbeitsmarktreform samt Lohnnebenkostensenkung wirklich herzeigbare Ergebnisse
erreichen." Dennoch sei klar, dass die Regierung aus zwei unterschiedlichen Parteien mit unterschiedlichen Ideologien
bestehe.

Das Jahr 2015 brachte große Herausforderungen mit sich: Der Ukraine-Russland-Konflikt, die Griechenlandkrise und die Flüchtlingsthematik. Mitterlehner betont: "Gerade solche
Krisen machen einem wieder bewusst, wie sehr sich die Politik verändert hat. Die Politik ist schneller und komplexer
geworden. Früher analog, jetzt digital. Wir erleben Politik
4.0", betont Mitterlehner. Die anstehenden Herausforderungen
seien nicht alleine, sondern nur gemeinsam lösbar. Um der
Sehnsucht der Bürger nach einfachen Lösungen entgegenzutreten, müsse man "Schritt für Schritt den Horizont erweitern" und vor allem "Betroffene zu Beteiligten" machen.

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