Wr. Budget – SP-Berger-Krotsch/Vettermann/Hanke: Chancengleichheit ist die Zukunft

Wer gegen das Budget stimmt, stimmt gegen die beste Bildung für unsere Wiener Kinder

Wien (OTS/SPW-K) - „Beste Bildung für alle Wienerinnen und Wiener – egal wie viel oder wie wenig Geld das Elternhaus hat und egal welcher Religion oder Herkunft das Kind ist. Das ist Ziel des Voranschlages für 2016“, stellen SP-Gemeinderätin Nicole Berger-Krotsch und SP-Gemeinderat Heinz Vettermann fest und verweisen auf die geplanten Investitionen für Wiens Kinder: „Bildung von ‚klein auf’ heißt, die idealen Voraussetzungen bereits im Kindergarten zu schaffen. Um die Eltern nachhaltig zu entlasten, wird der Kindergarten in Wien – einzigartig in Österreich – gratis bleiben. Die Stadt Wien erhöht die Mittel dafür auf 767 Mio. Euro.“

Seit Schaffung des Gratiskindergartens vor sechs Jahren, hat die Stadt Wien rund 3.000 neue Plätze geschaffen – das heißt, dass seit Jahren jedes Kind im Alter zwischen drei und sechs Jahren einen Kindergartenplatz bekommt. Bisher hat Wien bei den 0-3-Jährigen einen Versorgungsgrad von 45,7 Prozent erreicht, bei den 3-6-jährigen Kindern liegt der Versorgungsgrad bei 108,5 Prozent. „Künftig sollen alle Kinder – unabhängig vom Alter – einen Kinderbildungs- und -betreuungsplatz erhalten. Eine wichtiges Ziel, denn wir wollen damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nachhaltig fördern. Besonders erfreulich: Die Anzahl der Sprachförderungen wird verdoppelt“, so die SP-Gemeinderätin und Ausschussvorsitzende für Frauen, Bildung, Integration, Jugend und Personal.

Ganz sicher ist: „Wer gegen das Budget stimmt, der/die stimmt auch gegen die Bildung unserer Wiener Kinder“, sind Berger-Krotsch und Vettermann sicher.

Steigendes Niveau auch bei Investitionen in Schulen=

Besonders erfreulich aus Sicht Vettermanns ist die Tatsache, dass Wien auch bei den Schulen nicht zu sparen beginnt, sondern nachhaltige Investitionen tätigt: „In Summe werden rund 112,5 Mio. Euro für die Planung, Errichtung, Instandhaltung und Ausstattung der allgemein Bildenden Pflichtschulen budgetiert. Zusätzliche 4,7 Mio. Euro sind es im Bereich der Berufsschulen.“ Im Rahmen des Schulsanierungspakets 2088 bis 2017 wird im kommenden Jahr an 118 Sanierungsprojekten gearbeitet: „Die Stadt stützt die Bezirke dabei mit 22,8 Mio. Euro“, so Vettermann.

Eine wichtige Maßnahme ist auch, dass Wien das Lehrpersonal aufgestockt wird: „Die Stadt wächst. Deshalb wird Wien auch mehr Lehrerinnen und Lehrer brauchen, damit ein optimaler Unterricht gewährleistet ist. Bis zu 1.000 Lehrerinnen und Lehrer mehr wird die Stadt Wien daher bis 2020 beschäftigen“, erklärt Vettermann. Insgesamt werden die Investitionen im Bereich Bildung 1,4 Mrd. Euro ausmachen.

Förderung 2.0 und Wiener Ausbildungsgarantie – erfolgreiche Maßnahmen werden weiterhin angeboten=

Wien lässt keinen im Stich. „Das Modell der Förderung 2.0, bei dem an Volksschulen, neuen Mittelschulen und AHS-Unterstufen Gratis-Nachhilfe angeboten wird hat sich voll bewährt. Grund genug, dass die Stadt Wien dafür 20 Mio. Euro in die Hand nimmt, damit die Kids profitieren“, stellt Berger-Krotsch klar. Ein weiterer Schwerzunkt ist die Wiener Ausbildungsgarantie: „Wir kümmern uns um die Jugendlichen und stellen Ausbildungsplätze für mehr als 3.500 junge Menschen bereit, die sonst keine Lehrstelle hätten.“ Die SP-Gemeinderätin ist überzeugt: „Die Investitionen in die Bildung und Chancengleichstellung unserer Kids ist jeden Cent wert!“

Oberstes Ziel einer modernen Gesellschaft: Die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern=

Frauen müssen in Wien sicher, selbstbestimmt und unabhängig leben können. Ein eigenständiges existenzsicherndes Einkommen ist dafür die notwendige Basis. „Bestehende Einkommensunterschiede auszugleichen sind eine Herausforderung, die wir uns stellen müssen“, so Nicole Berger-Krotsch. „Es lohnt sich dafür zu kämpfen, dass die Lohnschere ein für alle Mal geschlossen wird.“ Ein wichtiger Hebel dafür ist die Vergabe öffentlicher Aufträge: „Damit haben wir die Möglichkeit, Gleichstellungsmaßnahmen in den Wiener Betrieben zu initiieren“, stellt Berger-Krotsch klar. Auch die Weiterentwicklung der städtischen Gewaltschutzeinrichtungen für Frauen wurden im Wiener Budget berücksichtigt.

Wiener Antidiskriminierungsstelle leistet unerlässliche Arbeit zur Förderung der Toleranz=

SP-Gemeinderätin Marina Hanke betont die Wichtigkeit der Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebewesen (WASt): "Unser Ziel ist es ein gesellschaftliches Klima in Wien zu schaffen, das von Offenheit, Solidarität und Akzeptanz geprägt ist. Die WASt ist eine Einrichtung, die unerlässlich daran arbeitet, herrschende Voruteile abzubauen und Lesben, Schwule und Tansgender-Personen zu unterstützen."

Nach wie vor sind Schwule, Lesben und Transgender-Personen mit Anfeindungen konfrontiert, wie auch die Studie "Queer in Wien" erst belegte. "Traurig genug für das Jahr 2015", sagt Hanke. Die WASt kümmert sich um Betroffene und bietet Hilfe und Beratung für diskriminierte Menschen an. „Die Stadt Wien fördert im Zuge dessen auch wichtige Veranstaltungen und Projekte. Ein breitgefächertes internationales Netzwerk trägt zur Aufklärung bei und bietet eine gute Grundlage zum Meinungsaustausch“, so die SP-Gemeinderätin. Die WASt ist mittlerweile eine fix etablierte Schnittstelle in der Community.

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