SP-Tanja Wehsely ad Blümel: Verweigern Sie absichtlich die Realität?

„Wiener Netzwerk zu Deradikalisierung und Prävention“ ging an Herrn Blümel gänzlich vorbei

Wien (OTS/SPW-K) - "Wien ist die einzige Stadt mit einer kommunalen Strategie! Das Netzwerk zu Deradikalisierung und Prävention gibt es nicht erst seit gestern Herr Blümel", wundert sich SP-Gemeinderätin Tanja Wehsely über die jüngsten Aussagen des ÖVP-Unwissenden. "Tausende PädagogInnen werden geschult. Wien hat engagierte und eigens geschulte JugendarbeiterInnen mit speziellem Know-How", so Wehsely, die sich fragt, ob nicht die ÖVP sehr relevante Maßnahmen der Stadt Wien verschlafen hat.

„Schon im September 2014 gründete Wien, als erstes Bundesland, dieses Netzwerk, um Kinder und Jugendliche vor extremistischen Tendenzen und Gruppen zu schützen. All das geschah noch vor der Einrichtung der Hotline des Familienministeriums im vergangenen Dezember“, klärt Wehsely auf. Seitdem sind zig Beratungsgespräche und weitere Hilfestellungen für junge Menschen, ihre Familien und PädagogInnen umgesetzt worden. Bisher haben rund 1.400 JugendarbeiterInnen, SozialarbeiterInnen, und LehrerInnen an dem Schulungsprogramm teilgenommen. Seit dem Frühjahr 2015 bietet zusätzlich auch die Pädagogische Hochschule umfangreiche Schulungsangebote im Bereich Extremismus und Präventionsarbeit.
Als zentrale Koordinationsstelle des „Wiener Netzwerk zur Deradikalisierung und Prävention“ fungiert die Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft, beteiligt sind unter anderem die Magistratsabteilungen 10 (Kindergärten), 11 (Familie), 13 (Jugend), 17 (Integration) sowie der Wiener Stadtschulrat. "Die Helfersysteme, die wir in den Abteilungen sowie in den Bezirken bilden konnten, sind unser Rückgrat, um den Herausforderungen der Radikalisierung und des Extremismus entgegenzuwirken", klärt die SP-Gemeinderätin Herrn Blümel auf.

Herr Minister Kurz und die ÖVP sind gefordert, tätig zu werden=

„Insbesondere die ÖVP geführten Ministerien, allen voran Herr Minister Kurz, reden zwar über Maßnahmen, setzen sie aber nicht. Hier sind Ihre Partei-Kollegen gefragt, endlich aktiv zu werden, Herr Blümel“, fordert Tanja Wehsely die ÖVP endlich auf zu Handeln. Es ist ein verwerfliches Spiel der ÖVP mit Vorurteilen, die aber eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema nicht ersetzen. „In Wien gibt es eine Strategie, zahlreiche Programme und das ernsthafte Interesse unsere Kids vor Radikalismen zu schützen“, so die SP-Gemeinderätin.

„Es stellt sich die Frage wie es die ÖVP verantworten kann, durch ihre unhaltbaren Vorwürfe, den Boden für Rechtsaußen aufzubereiten – Menschen, die ganze Bevölkerungsgruppen global diskriminieren“, schließt Wehsely.

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