Thumpser: Insolvenzstiftung für jobsuchende Beschäftigte der Firma Zielpunkt

Land soll im eigenen Wirkungsbereich Unterstützung für ehemalige Zielpunktbeschäftigte leisten; SPNÖ-Initiative im Landtag einstimmig angenommen

St. Pölten (OTS) - Im Zuge der Debatte der heutigen Sitzung des NÖ Landtags zum Thema Unterstützungsmaßnahmen für ehemalige Zielpunktbeschäftigte, die noch keinen neuen Arbeitsplatz gefunden haben, meldet sich LAbg. Herbert Thumpser mit einer klaren Forderung der SPNÖ zu Wort. „Das Bundesland Niederösterreich kann auch im eigenen Wirkungsbereich Hilfsmaßnahmen einleiten, es soll nicht immer versucht werden, Verantwortung an den Bund abzuschieben, wie dies die Mehrheitsfraktion tut. Seitens der SPÖ-Fraktion fordern wir heute in einem eigenen Antrag die Einrichtung einer niederösterreichischen Insolvenzstiftung für ehemalige Zielpunktbeschäftigte, die noch keinen neuen Job gefunden haben. Diese Stiftung könnte bei ähnlich gelagerten Fällen auch in der Zukunft als ständige Einrichtung etabliert werden“, so Thumpser, der darauf verweist, dass es in der Vergangenheit bei den Insolvenzen der Firmen Alpine und Dayli einen ähnlichen Fonds gegeben hat.

„Sofort nach Bekanntwerden der Insolvenz haben Sozialminister Rudolf Hundstorfer, die Arbeiterkammer sowie die Gewerkschaft alle Maßnahmen initiiert, die gewährleisten, dass die Ansprüche der ehemaligen ZielpunktmitarbeiterInnen noch dieses Jahr vom Insolvenzentgeltsicherungsfonds beglichen werden. Bereits nächste Woche sollen die ersten Zahlungen aus dem Insolvenzentgeltfonds erfolgen. Wir wollen den Menschen helfen. Wir sind nicht dazu zuhaben, mit populistischen Phrasen und reinen Alibihandlungen auf dem Rücken der Betroffenen politisches Kleingeld zu wechseln. Dafür stehen wir von der SPNÖ nicht zur Verfügung“, so Thumpser, der auch seiner Freude Ausdruck verleiht, dass die SPÖ-Initiative einer Insolvenzstiftung von allen Landtagsparteien angenommen wurde: „Das ist ein klares Zeichen der Solidarität mit allen ZielpunktmitarbeiterInnen, aber auch für zukünftige Fälle, wenn derartige Werkzeuge wieder notwendig werden würden.“
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