Konsumentenschutz - Stronach/Steinbichler: Mehr Solidarität für die heimischen Produzenten!

Österreichisches Qualitätsgütesiegel für Lebensmittel gefordert

Wien (OTS) - „Wenn derzeit in Paris der Weltklimagipfel stattfindet, ist es doch nicht zu viel verlangt, Ergebnisse einzufordern, die nichts kosten, aber sofort Wirkung zeigen“, mahnte Team Stronach Wirtschafts- und Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler in seinem Debattenbeitrag zu mehr Solidarität für die heimischen Produzenten und Landwirte. Und an Minister Hundstorfer: „Es darf doch nicht sein, dass sogar die Wiener Parlamentskantine auf ihrer Speisekarte Kartoffelkroketten anbietet, die mit einem österreichischen Bio-Qualitäts-Gütesiegel versehen sind, jedoch von einem holländischen Lieferanten kommen. Ist es notwendig, dass man alleine bei Kartoffeln die fünffache Lieferstrecke in Kauf nimmt? Von Wien bis in meinen oberösterreichischen Heimatbezirk Eferding sind es 200, von Wien nach Holland 1.150 Kilometer – ist das etwa Klimaschutz? Kostet es Geld, wenn wir diesen Wahnsinn sofort unterbinden?“

Der Team Stronach Konsumentenschutzsprecher begrüßte den Einsatz des VKI und forderte einmal mehr die Einführung eines einheitlichen Österreichischen Qualitätsgütesiegelgesetzes für Lebensmittel, denn „wo Österreich drauf steht, muss auch Österreich drin sein“, so Steinbichler. Und weiter: „Derzeit werden 3,5 Millionen Tonnen Wildfleisch nach Österreich transportiert, das sind etwa 50.000 importierte Hirsche, die zu einem Großteil aus neuseeländischer Gatterhaltung stammen, dort gemästet werden und bei uns als „Wild aus heimischen Revieren“ am Teller landen. Wenn man in jedem Gasthof ein Hirsch-Beiried bekommt, dann muss es in Österreich irgendwo einen Hirsch geben, der 36 Kilometer lang ist“, schloss Steinbichler.

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