Ellensohn/ Grüne Wien: Lückenlose Aufklärung von Förderungsmissbrauch

Jedes Kind hat das Recht auf beste Bildung.

Wien (OTS) - „Bestätigen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft den Verdacht der MA 10, sind Konsequenzen zu ziehen. Zu beschönigen gibt es da nichts. Die Vorwürfe müssen massiv sein. Schließlich hat die MA 10 den Fall bereits im Mai selbst zur Anzeige gebracht. Sollten tatsächlich Fördergelder der Stadt Wien missbraucht worden sein, handelt es sich um einen veritablen Finanzskandal, der lückenlos aufgeklärt werden muss“, kommentiert David Ellensohn, Klubobmann der Grünen Wien und Sprecher für Kontrollangelegenheiten, einen Vorabbericht des Nachrichtenmagazins Format.

Im vorliegenden Fall seien Fördergelder nicht nur zweckentfremdet, „hier sind in erster Linie Kinder um einen Kindergartenplatz betrogen worden, der den hohen Ansprüchen der Stadt Wien gerecht wird. Jedes Kind in Wien hat das Recht auf die beste Bildung. Die startet schon im Kindergarten“, so Ellensohn. Diese Recht gelte nicht nur heute, am Tag der Menschenrechte, sondern 365 Tage im Jahr. Im Jahr 2016 366 Tage.

Angesichts der aktuellen Diskussion um Religion und Kindergärten, bittet Ellensohn um Sorgfalt: „Wer einen Betrugsfall mit der derzeitigen, stark auf den Islam beschränkten Debatte vermischt, will absichtlich Ressentiments schüren und macht es sich zu leicht. Zur Zeit werden platte Ansagen und polarisierende Positionierungen verbreitet.“

Für einen Ethikunterricht, der Religion beinhaltet, setzen sich die Grünen seit Jahren ein. Der seitens der Grünen lang geforderte Ersatz des Religions- durch einen Ethikunterricht fand im Parlament bisher jedoch nicht den erforderlichen politischen Rückhalt.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat
(+43-1) 4000 - 81766
presse.wien@gruene.at
http://wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0002