NEOS: Geschäftsführung der Bundestheater-Holding wird für Christian Kircher eine politische Herausforderung

Niko Alm: "Das neue Bundestheaterorganisationsgesetz hat die Aufgabe nicht einfacher gemacht"

Wien (OTS) - "Es ist wichtig, dass es für den Bundestheater-Konzern endlich wieder eine langfristige Perspektive gibt. Wir werden Kircher nach Kräften dabei unterstützen, die Bundestheater wieder zurück auf Kurs zu bringen", kommentiert NEOS Kultursprecher Niko Alm die Neubesetzung der Geschäftsführerposition in der Bundestehater-Holding. Das neue Bundestheaterorganisationsgesetz habe diese Aufgabe nicht einfacher gemacht, so Alm zu den bevorstehenden Herausforderungen.

"Zwei wichtige Instrumente bei der Geschäftsführung einer GmbH wurden dem zukünftigen Holding-Chef mit der BThOG-Novelle genommen. Er kann nun die kaufmännischen Geschäftsführer der Bühnengesellschaften nicht mehr selbst besetzen, denn das behält sich in Zukunft der Minister vor. Gleichzeitig will der Minister auch die Mittelverteilung zwischen den Bühnengesellschaften selbst in der Hand behalten", kritisiert Alm. Die Verantwortung für die wichtigsten kaufmännischen Entscheidungen lägen nun bei Minister Ostermayer, während dieser gleichzeitig in parlamentarischen Anfragen den Holding-Chef verantwortlich für die Lage der Bundestheater erkläre.

"Die Holding hat weiterhin eine politische Puffer-Funktion, soll ministerielle Verantwortung für die Bundesthater an die Holding delegieren und gleichzeitig direkten Einfluss des Ministeriums sichern. In diesem paradoxen Spannungsfeld bleibt die Holding-Geschäftsführung also auch weiterhin ein politischer Balanceakt für den Holding-Chef", so Niko Alm zu den zukünftigen Herausforderungen Kirchers.

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