ORF III am Freitag: Schwerpunkt zum 85. Geburtstag von Maximilian Schell u. a. mit Oscar-Meisterwerk „Das Urteil von Nürnberg“

Außerdem: „Writer in Residence“ Jessica Lind in „Kultur Heute“

Wien (OTS) - Ganz im Zeichen des 2014 verstorbenen Maximilian Schell, dessen Geburtstag sich am 8. Dezember 2015 zum 85. Mal gejährt hat, steht das Programm in ORF III Kultur und Information am Freitag, dem 11. Dezember. Bevor der vielseitige Künstler im Hauptabend in seiner Oscar-Rolle in „Das Urteil von Nürnberg“ zu sehen ist, begrüßt Ani Gülgün-Mayr Jungautorin Jessica Lind in „Kultur Heute“ (19.50 Uhr). Im Rahmen der ORF-III-Literaturinitiative „Writer in Residence“ arbeitete die 27-jährige Niederösterreicherin in einer vierwöchigen Literaturwerkstatt unter der kreativen Anleitung des Starautors Bernhard Aichner an einem Text, der sich mit Mutterschaft auseinandersetzt. Am 27. November fand schließlich eine gemeinsame Lesung mit Aichner statt, bei der das Resultat präsentiert wurde. Außerdem wurde Lind zuvor, am 11. November, mit dem bedeutenden Literatur-Nachwuchspreis Deutschlands, dem „Open Mike“, in Berlin ausgezeichnet.

Der Maximilian-Schell-Abend startet dann mit jenem Film, der den gebürtigen Wiener international berühmt machte und ihm 1961 einen Academy Award als bester Hauptdarsteller einbrachte: In der Rolle des Hans Rolfe verteidigt Schell in Stanley Kramers Gerichtsdrama „Das Urteil von Nürnberg“ (20.15 Uhr) vier ehemalige NS-Richter (Spencer Tracy, Burt Lancaster, Kenneth MacKenna, Ray Teal) vor dem amerikanischen Militärgericht. Während sich drei von ihnen im Sinne der Anklage nicht schuldig fühlen, hüllt sich der vierte in Schweigen. Mit fortschreitender Prozessdauer werden die Verbrechen und schuldhaften Verstrickungen der NS-Zeit schmerzhaft in Erinnerung gerufen. Topbesetzt bis in die kleinste Nebenrolle sind außerdem Marlene Dietrich und Judy Garland zu sehen.
Das Filmporträt „Maximilian Schell – ein sehnsüchtiger Rebell“ (23.10 Uhr) von Franziska Kramer und Sissi Isabelle Hüetlin zeigt den Künstler als Aufrührer, der gegen den Strom schwamm und das deutsche Nachkriegskino mit unbequemen, gesellschaftskritischen Filmen belebte.
Den Abschluss bildet das feinfühlige Dokuporträt „Meine Schwester Maria“ (0.10 Uhr) aus dem Jahr 2001, in dem Maximilian Schell die Altersexistenz seiner schwer kranken großen Schwester, der Schauspielerin Maria Schell, begleitete.

Den ORF-III-Schwerpunkt zum 85. Geburtstag von Maximilian Schell beendet am Sonntag, dem 13. Dezember, das Drama „Das Schloss“ (16.10 Uhr) nach dem Romanfragment von Franz Kafka mit u. a. Maximilian Schell und Helmut Qualtinger.

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