„Die Hörbigers – Eine Schauspieldynastie“: Neue ORF-III-Trilogie präsentiert

Christian Reichholds Dokumentation ab 25. Dezember als Auftakt eines Weihnachtsschwerpunkts

Wien (OTS) - Als historisches Zusammentreffen kann die gestern, am Mittwoch, dem 9. Dezember 2015, stattgefundene Präsentation der neuen ORF-III-Dokutrilogie „Die Hörbigers – Eine Schauspieldynastie“ bezeichnet werden. Noch nie hat eine Filmproduktion so viele Mitglieder der Künstlerfamilie vor der Kamera vereint, wie die von Christian Reichhold gestaltete Dokumentation, die am 25. Dezember einen umfassenden ORF-III-Programmschwerpunkt eröffnet. 27 Sendungen würdigen Leben und Werk der berühmten Dynastie, die seit vielen Jahrzehnten bis in die Gegenwart die Film- und Theaterlandschaft im deutschen Sprachraum prägt wie keine andere. Auch der Einladung von ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz waren so viele Familienmitglieder gefolgt, wie sie sonst in dieser Formation öffentlich noch nicht aufgetreten sind: die drei Schwestern Christiane und Maresa Hörbiger sowie Elisabeth Orth, begleitet von Orths Sohn Cornelius Obonya und Maresa Hörbigers Sohn Manuel Witting sowie Christiane Hörbigers Lebenspartner Gerhard Tötschinger. Die beiden Hunde von Christiane Hörbiger – die Möpse Loriot und Vicco von Bülow – durften ebenfalls nicht fehlen. Unter den weiteren Gästen:
Autor und Hörbiger-Biograf Georg Markus, Kurt Ifkovits, Kurator des Österreichischen Theatermuseums, der Produzent der Dokumentation Wolfgang Winkler von Pammer Film, Regisseur Christian Reichhold sowie die ORF-III-Geschäftsführer Peter Schöber und Eva Schindlauer.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Mehr als 40 Programmstunden bemerkenswertes Schaffen“

„Was die Windsors für die Briten, das ist die Schauspieldynastie Hörbiger für die Kulturnation Österreich! So wie Paula Wessely, Attila und Paul Hörbiger ihr Talent über Elisabeth Orth, Christiane und Maresa Hörbiger nun bereits an die ebenso begnadete dritte und mittlerweile vierte Generation weitergegeben haben, so ist auch die Begeisterung ihres Publikums über Jahrzehnte hinweg ungebremst“, sagt ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. „In einem TV-Schwerpunk mit mehr als 40 Programmstunden hat ORF III die große Bandbreite ihres bemerkenswerten Schaffens abgebildet, eingeleitet von der neuen Dokutrilogie ‚Die Hörbigers – Eine Schauspieldynastie‘, die der bewegten wie bewegenden Lebensgeschichte der wohl berühmtesten Künstlerfamilie im deutschen Sprachraum im großen Zusammenhang nachspürt.“

Gestalter Christian Reichhold: „Haben uns auf die Menschen konzentriert“

„Was als TV-Zweiteiler geplant war, ist schlussendlich zum Dreiteiler geworden – und auch der kann dem umfangreichen Schaffen der Hörbigers nicht einmal in Ansätzen gerecht werden“, betont Christian Reichhold, Gestalter der Dokutrilogie. „Wir haben uns daher von Anfang an weniger auf die beeindruckenden Karrieren, sondern auf die Menschen selbst konzentriert. Das Spannende waren für uns die Begegnungen mit den einzelnen Familienmitgliedern und ihre Beziehungen zueinander. Menschen, die man von der Bühne, vom Film und vom Fernsehen zu kennen glaubt, kennt man ja nicht wirklich, sondern nur die Rollen, die sie verkörpern. In zum Teil sehr persönlichen Gesprächen haben wir also versucht, den einen oder anderen Blick hinter ihre Masken zu werfen. Was wir dabei gesehen und gehört haben, hat uns sehr angenehm überrascht!“, so Reichhold.

Flaggschiffe mit unterschiedlichen Kursen

Die anwesenden Mitglieder der Hörbiger-Familie – alle abstammend von der Linie Atilla Hörbiger –, hatten die Dokumentation im Vorfeld nicht gesehen und zeigten sich nach der Vorführung erfreut und berührt gleichermaßen. Viele Erinnerungen an die berühmte erste Generation sowie an die eigene Vergangenheit wurden wieder wach. Wie es sei, die Familiengeschichte mit der Öffentlichkeit zu teilen, beantwortet Christiane Hörbiger stellvertretend so: „Wir sind das schon von Kindesalter an gewöhnt und kennen das nicht anders, daher ist es auch nicht befremdend für uns.“
Ihren Anfang hat die Künstlerdynastie im 19. Jahrhundert genommen und erlangte mit den Brüdern Paul und Atilla Hörbiger sowie dessen Ehefrau Paula Wessely, deren Töchtern Christiane und Maresa Hörbiger sowie Elisabeth Orth, und – last but not least – mit Cornelius Obonya, Mavie Hörbiger, Manuel Witting, Christian Tramitz oder – bereits in vierter Generation – mit Paul Sedlmeir Berühmtheit. Wie es kommt, dass manche Familienmitglieder einander noch gar nicht persönlich kennen, erklärt Cornelius Obonya sehr bildhaft:
„Üblicherweise besteht eine Flotte aus einem Flaggschiff und mehreren weiteren Schiffen. Bei uns ist das anders: Die Hörbiger-Familie besteht aus vielen Flaggschiffen, die zwar eine Flotte bilden, aber unterschiedliche Kurse ansteuern.“ Volle Terminkalender tragen ihr Weiteres bei. Tatsächlich hat keiner der bei der Präsentation Anwesenden zum Beispiel jemals Christian Tramitz (Enkel von Paul Hörbiger) persönlich getroffen.

TV-Premiere des Doku-Dreiteilers am 25., 26. und 27. Dezember in ORF III

In der neuen ORF-III-Dokutrilogie „Die Hörbigers – Eine Schauspieldynastie“ – zu sehen am 25., 26. und 27. Dezember, jeweils um 20.15 Uhr in ORF III – kommen (nahezu) alle berühmten Familienmitglieder zu Wort. Im ersten Teil „Vergangen, nicht vergessen“ erinnern sich die selbst berühmt gewordenen Nachkommen an die – aus heutiger Sicht nicht unumstrittenen – Publikumslieblinge Paul Hörbiger, Paula Wessely und Attila Hörbiger. Bisher unveröffentlichte Privataufnahmen geben Einblick in das Leben abseits der Bühne. In selten gezeigten Interviews blicken Paula Wessely und das ungleiche Brüderpaar Paul und Attila auf ihre Karrieren zurück. Im zweiten Teil erinnern sich die drei Töchter von Paula Wessely und Attila Hörbiger an ihre Kindheit in der „Hörbiger-Villa“. In sehr persönlichen Gesprächen beleuchten sie nicht nur die Sonnenseiten ihrer Familiengeschichte und erzählen, wie sie – auf völlig unterschiedliche Weise – Leben und Karriere meistern. Im finalen Teil der Trilogie „Wir spielen immer“ kommt schließlich auch die erfolgreiche dritte Generation der Familie Hörbiger zu Wort: Paul Hörbigers Enkelin Mavie Hörbiger und seine Enkel Christian Tramitz, Maresa Hörbigers Sohn Manuel Witting, Christiane Hörbigers Sohn Sascha Bigler und Elisabeth Orths Sohn Cornelius Obonya, der – wie einst sein Großvater Attila – seit einigen Jahren selbst als „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen begeistert. Mittlerweile spielt auch schon Paul Hörbigers Urenkel Paul Sedlmeir in der vierten Generation. Die Dokumentation „Die Hörbigers – Eine Schauspieldynastie“ ist eine Koproduktion von ORF III und Pammer Film, gefördert durch den Filmfonds Wien.

Ergänzend zeigt ORF III eine Retrospektive von Film- und Theaterproduktionen unterschiedlicher Epochen der Hörbiger-Dynastie, die von Christian Reichhold mit fachlichen Einführungen und wertvollen Hintergrundinformationen begleitet wird. Die Details zum ORF-III-Programmschwerpunkt „Die Hörbigers“ sind unter http://presse.ORF.at abrufbar. Die Doku-Trilogie ist als Live-Stream und nach der TV-Ausstrahlung auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand verfügbar. Die ORF-TVthek stellt ebenso alle ORF-III-Sendungen des Schwerpunkts, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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