LICHT FÜR DIE WELT begrüßt Gemeinnützigkeitspaket

Das gestern vom Nationalrat verabschiedete Paket ist ein wichtiger Schritt, um Österreich als Standort für gemeinnütziges Engagement nachhaltig zu stärken.

Wien (OTS) - Gestern ist das Gemeinnützigkeitspaket der Bundesregierung vom Nationalrat verabschiedet worden. Das Paket schafft verbesserte Rahmenbedingungen für gemeinnütziges Stiften. Mit einem unbürokratischen gemeinnützigen Stiftungsrecht wird die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung so einfach gestaltet wie die Gründung eines Vereins. Mit dem Gesetz wird eine klare Unterscheidung von eigennützigen und gemeinnützigen Stiftungen getroffen. Wesentlich ist, dass Zuwendungen an gemeinnützige Stiftungen von der Stiftungseingangssteuer befreit werden. Auch der Entfall der Grunderwerbssteuer bei Immobilien- oder Grundstücksspenden an gemeinnützige Einrichtungen ist ein bedeutender Eckpfeiler des Pakets.

Starke Motivation für gemeinnützige Projekte

Bereits jetzt übernehmen vermögende Menschen in Österreich zunehmend Verantwortung in der Gesellschaft und setzen konkrete Impulse in unterschiedlichen Bereichen – auch in der Entwicklungszusammenarbeit. Auch Projekte von LICHT FÜR DIE WELT sind von solchen Engagements begünstigt. So wird etwa der Bau einer neuen Augenklinik im mosambikanischen Beira vorwiegend durch die großzügige Unterstützung der österreichischen Invicta Stiftung ermöglicht.

Bislang wurden in Österreich allerdings nur 20 bis 25 Mio. Euro jährlich von Stiftungen an gemeinnützige Projekte ausgeschüttet, während beispielsweise Stiftungen in der Schweiz über 1 Mrd. Euro in den gemeinnützigen Sektor investieren. Rupert Roniger, Geschäftsführer von LICHT FÜR DIE WELT: „Damit liegt im Stiftungsbereich in Österreich enormes Potenzial. Mit dem nun verabschiedeten Paket wird genau auf jene Signale reagiert, die vermögende Personen und Unternehmen in Österreich mit ihren gesellschaftlichen Engagements zunehmend setzen.“ Das Gemeinnützigkeitspaket schafft große Chancen zur Finanzierung gemeinnütziger Projekte im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der Förderung der Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Am heutigen Internationalen Tag der Menschenrechte erinnert LICHT FÜR DIE WELT daran, dass Schutz, Wahrung und Förderung der Menschenrechte in staatlicher Verantwortung liegen, das schließt auch das Recht auf Entwicklung mit ein. „Bei allem Potenzial, dass das neue Maßnahmenpaket nun für zivilgesellschaftliche Engagements bedeutet:
Der Staat darf nicht aus der Pflicht genommen werden und muss seine internationale Verantwortung gegenüber Menschen in Notlagen wahrnehmen. Daher müssen auch in Österreich endlich ausreichend staatliche Finanzmittel für die Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung gestellt werden“, so Roniger abschließend.

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Licht für die Welt - Christoffel Entwicklungszusammenarbeit
Katja Horninger
Pressesprecherin LICHT FÜR DIE WELT
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