Ein neues Zuhause, neue Gesichter und neue Fälle: Die „Vier Frauen“ sind wieder im Einsatz

Dreharbeiten zur achten Staffel der ORF-Erfolgsserie mit u. a. Neuhauser, Stein, Kren, Poel, Uhlig und Wussow

Wien (OTS) - Eine Villa im beschaulichen Gmunden. Doch was sich hinter den Gemäuern abspielt, muss entweder ein böser Traum oder aber ein neuer Fall für das wahrscheinlich skurrilste TV-Quartett sein:
Eine verrückte Französin, ein am Klavier gefesselter Arzt und mittendrin die „Vier Frauen“, die voll in ihrem Element sind. Denn in den acht neuen Fällen, die derzeit unter der Regie von Wolfgang Murnberger entstehen, haben Adele Neuhauser, Miriam Stein, Brigitte Kren und Martina Poel wieder Gelegenheit, ihre detektivische Ader unter Beweis zu stellen. Doch hätten die Spürnasen mit diesem Fall nicht ohnehin schon alle Hände voll zu tun, ist die eigentliche Katastrophe eine ganz andere: Denn die Sintflut ist über Dorf Ilm hereingebrochen, und die Bewohnerinnen und Bewohner flüchten ins benachbarte Oberilm. Und mit der Traunseeregion als neuer Drehkulisse tummeln sich auch neue Bewohner/innen in der Dorfgemeinschaft, darunter u. a. Elena Uhlig, Isabel Karajan, Nikolai Gemel und Barbara Wussow. Einen ersten Einblick hinter die Kulissen gaben Darstellerinnen und Darsteller sowie Wolfgang Murnberger bei einem Setbesuch am Mittwoch, dem 9. Dezember 2015, in Gmunden in Anwesenheit von Bürgermeister Mag. Stefan Peter Krapf, ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis, Produzent Kurt Stocker und Tourismusdirektor Andreas Murray.

Unter der Regie von Andreas Kopriva und aktuell Wolfgang Murnberger spielt in weiteren Rollen das bewährte Team um u. a. Charly Rabanser, Gerhard Greiner, Georges Kern, Andreas Kiendl, Markus Linder, Michael Ostrowski und Angelika Richter. Neu in dieser achten Staffel mit dabei sind neben Elena Uhlig, Isabel Karajan, Nikolai Gemel und Barbara Wussow u. a. auch Christoph Krutzler, Christian Strasser, Karin Lischka und Wolfgang Hübsch. Für die Drehbücher zeichnen wieder Uli Brée und Rupert Henning verantwortlich (nach Ideenvorlagen von Wolf Haas und Annemarie Mitterhofer). Die Dreharbeiten dauern noch bis 17. Dezember. Zu sehen ist die achte Staffel voraussichtlich im Herbst 2016 in ORF eins.

Adele Neuhauser: „Es passiert einiges in der neuen Staffel“

Seit Serienstart mit dabei sind mit Adele Neuhauser, Martina Poel und Brigitte Kren drei der „Vier Frauen“. Adele Neuhauser (Rolle: Julie Zirbner) über die neue Staffel: „Ein neuer Berg, ein neuer See, ein kleiner Umzug – es geht uns super, und für uns ist das alles sehr spannend. Was weiß man, wohin es die ,Vier Frauen‘ noch verschlägt, aber Hauptsache: Sie können weiter ermitteln. Und so viel können wir versprechen: Es passiert – auch diesmal wieder – einiges in der neuen Staffel.“ Das große Unglück beginnt, als das fiktive Dorf Ilm überflutet wird, und so fanden sich die „Vier Frauen“ bei den aktuellen Dreharbeiten sogar schon bei eisigen Temperatur im noch eisigeren Traunsee wieder: „So viel Neopren kann man gar nicht anziehen. Es sind schon harte Bedingungen, aber man darf nicht vergessen, dass wir einen Riesenspaß haben – und ich glaube, nicht nur wir, sondern auch das Publikum. Das Interesse ist schon sehr groß, zurecht, denn in keiner anderen Serie geht es auf so liebevolle Art und Weise so verrückt zu wie in dieser. Und genauso skurril gehört sich das, die Serie war von Anfang an schon schräg, aber jetzt sind wir so richtig warm gelaufen, auch wenn es immer noch Steigerungsstufen gibt. So hat man auch die Möglichkeit, heftige Kritik an der Welt anzubringen, und es bleibt trotzdem liebenswert.“

Martina Poel: „Wir stecken überall unsere Nasen hinein“

Ähnlich sieht das auch Martina Poel (Rolle: Sabine): „Die Figuren tun einander alles an, lieben einander aber gleichzeitig wieder. Keiner ist dem anderen böse oder nachtragend – und trotzdem ist es tragisch.“ Durch den Untergang von Dorf Ilm finden sich dessen Bewohner/innen und damit auch die „Vier Frauen“ gewissermaßen in der Lage von Flüchtlingen: „Am Set waren Reih um Reih richtige Zeltlager aufgebaut. Da muss man sich erst einmal vorstellen, wie viele Menschen in einem dieser Zelte untergebracht werden. Das geht einem schon sehr zu Herzen, besonders in der aktuellen politischen Phase und wenn man dann nach den Dreharbeiten am Wiener Westbahnhof mithilft. Das nimmt man dann schon ganz anders wahr.“ Poel über die neue Drehkulisse: „Es ist natürlich immer auch traurig etwas zurückzulassen, aber es bleiben auf jeden Fall schöne Erinnerungen. Hier wurden wir sehr herzlich aufgenommen, und wir stecken überall unsere Nasen hinein, egal, wo wir sind.“

Brigitte Kren über den Verkaufserfolg der Serie

Brigitte Kren (Rolle: Maria) über den großen Erfolg der Serie, die zuletzt sogar nach Japan verkauft worden ist: „Selber gesehen habe ich eine synchronisierte Fassung noch nie, aber eine lustige Geschichte: Ein Freund von mir fliegt nach Tokyo, dreht dort den Fernseher auf – und sieht mich am Schirm. Da musste er sich dann doch erst einmal aufs Bett setzen und hat sich kurz gefragt, ob wir am Vorabend nicht doch vielleicht zu viel getrunken hatten.“

Miriam Stein: Nachwuchs bei den „Vier Frauen“

Miriam Stein verstärkt als Julie Zirbners Tochter seit Staffel vier die „Vier Frauen“. Nun stehen freudige Nachrichten ins Haus: Denn Pippa ist schwanger, und so hat Miriam Stein bei den aktuellen Dreharbeiten einen Babybauch umgeschnallt bekommen. Stein über ihre Rolle: „Ich habe so ein Glück mit dieser Rolle: Pippa ist frech, laut und lustig, liegt mir nah und sehr am Herzen. Im Laufe der Zeit habe ich aber schon auch das Gefühl, dass Pippa erwachsener geworden ist. Was immer noch da ist, ist der Hickhack mit Mama Julie, der sich aber natürlich auch weiter entwickelt. Gerade durch Pippas Schwangerschaft entsteht da eine ganz neue Ebene, auf der man immer wieder auf diese tiefe Urwunde zurückgreifen kann, die Julia Pippa zugefügt hat, weil sie sie als Kind einfach weggegeben hat. Und dieses Thema kommt wieder, besonders dann, wenn Pippa selber Mutter wird. Das ist auch das Schöne an der Serie: Obwohl es dieses Humoristische hat, gibt es da eine Hintergrundgeschichte, die real und sehr emotional ist und auf die man in der Erzählung immer wieder zurückkommen kann.“

Elena Uhlig als Bürgermeistergattin

Elena Uhlig ist in der achten Staffel in einer durchgehenden Rolle als Klara Unterholzer zu sehen: „Ich bin die Bürgermeistergattin, die immer ein knappes, schönes, buntes Dirndl und wilde Frisuren trägt, die in Dorf Oberilm sehr gut lebt und sich dort als eine der oberen Zehntausend fühlt. In unserem Dorf sind wir auch ganz hoch oben, aber die anderen, die dazukommen, sind schwer irritiert. Denn gemeinsam mit meinem Ehemann, gespielt von Christoph Krutzler, gebe ich schon ein sehr absurdes Paar, das auch so manch privates Geheimnis hat.“ Die Düsseldorferin, die seit vier Jahren mit Partner Fritz Karl in der Region lebt: „Ich arbeite vorwiegend in Deutschland, habe erst einmal in Österreich gedreht, und zwar für die ORF/ARD-Koproduktion ,Meine fremde Frau‘. Und als ich dann gehört habe, dass das Team vom Mondsee an den Traunsee zieht, war mir klar, dass ich da mitspielen muss. Wann hätte ich denn sonst die Gelegenheit, vor meiner eigenen Haustüre zu drehen – und dann auch noch in einem Format und für eine Rolle, die wirklich toll sind? Das, was ich hier drehen darf, durfte ich noch nie drehen. Denn was das Schräge und Schwarzhumorige betrifft, traut sich der Österreicher wirklich was. So habe ich für ,Vier Frauen‘ zum ersten Mal mit einem österreichischen Regisseur, einem österreichischen Team und mit lauter Österreicherinnen und Österreichern gedreht. Und da die Figur auch mit ihrem Dialekt angelegt ist, kann ich dabei sogar ein bisschen Piefke sein.“

Barbara Wussow als Campingplatzbesitzerin

Barbara Wussow ist in vier der acht neuen Folgen als Campingplatzbesitzerin Peggy zu sehen. Wussow über ihre Rolle: „Peggy ist eine sehr strange Figur, als wäre sie aus Woodstock übergeblieben, ist immer angeheitert, rennt mit Wodkaflasche und Pumpgun über den Campingplatz, findet keinen Mann, sucht ständig ihren Hund – und hilft mit, einen Mord aufzuklären. Ich bin superglücklich über diese Rolle und die Chance, einmal anders sein zu dürfen. Seit 33 Jahren bin ich Schauspielerin, und diese Figur bricht so aus dem Klischee aus, das man von mir kennt. Maske und Garderobe haben zwischen Tattoos und Rastalocken wirklich alle Stückerln gespielt, die äußerliche Verwandlung war so extrem, dass ich manchmal kaum zu erkennen bin. Dabei bin ich von meinem Wesen her ein narrischer Widder, ein Temperamentsbündel und freue mich, das nun in diese Rolle hineinlegen zu können.“ Nach „Schlosshotel Orth“ kehrt Wussow für die aktuellen Dreharbeiten zu „Vier Frauen und ein Todesfall“ 15 Jahre später wieder in die Region zurück: „Es fühlt sich an wie Nachhausekommen. Und zu diesem Team dazuzustoßen, war eine große Freude – schon allein deshalb, weil ich ein riesengroßer Fan der Serie bin.“

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„Vier Frauen und ein Todesfall“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von Dor Film Produktion, mit Unterstützung des Landes Oberösterreich.

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