Bundesminister Ostermayer: Christian Kircher wird neuer Geschäftsführer der Bundestheater-Holding ab 1.4.2016

Kircher freut sich auf die Herausforderung, den Weg der Neustrukturierung weiter zu gehen

Wien (OTS) - "Die heutige Bestellung einer neuen Geschäftsführung für die Bundestheater-Holding stellt den abschließenden Schritt auf dem Weg der Neustrukturierung der Bundestheater dar. Begonnen hat dieser Prozess vor eineinhalb Jahren und es liegt eine schwierige Phase hinter uns. Heute können wir sagen: Wir haben den Sturm überstanden. Damit heißt es jetzt: Auf zu neuen Zielen. Und dafür brauchen wir die richtige Mannschaft. Mit Christian Kircher und Karin Bergmann haben wir die Player gefunden, die das Burgtheater wieder dorthin führen, wo es hingehört: Zu den besten Theatern der Welt", sagte Kulturminister Josef Ostermayer heute, Donnerstag, bei der Pressekonferenz im Bundeskanzleramt zur Bestellung der neuen Geschäftsführung der Bundestheater-Holding. Dem interimistischen Holding-Geschäftsführer Günter Romberg sei der Kulturminister für seine Arbeit in dieser Umstrukturierungsphase "unendlich dankbar". Romberg habe sich bereit erklärt, seine Funktion noch bis Ende März, bis zur Übernahme durch den neuen Geschäftsführer, wahrzunehmen.

Für die Position habe es insgesamt 16 Bewerbungen gegeben, davon fünf aus dem Ausland. Die sechsköpfige Findungskommission unter der Leitung von Max Kothbauer, dem Vizepräsidenten der Oesterreichischen Nationalbank und bis vor kurzem Aufsichtsrats-Präsident der Bundestheater-Holding, habe nach eingehender Prüfung vier Personen zur Auswahl vorgeschlagen. "Christian Kircher bringt das überzeugendste Gesamtpaket für die anstehenden Herausforderungen mit. Christian Kircher ist eine Person, die es kann und versteht, was die Aufgabe der Holding ist: Sich darum zu kümmern, dass die Häuser unter dem Dach der Holding bestmöglich arbeiten können. Rahmenbedingungen schaffen, damit Kultur blühen kann", so Ostermayer. Kircher ist seit zehn Jahren Finanzdirektor des Wien Museums und bringt Erfahrungen aus der Privatwirtschaft mit. Er verfügt durch unterschiedliche Funktionen im Theaterbetrieb auch über Kenntnisse aus dem Bühnenbereich. Seit 1985 ist Kircher außerdem selbst künstlerisch tätig, als Mitglied des Arnold Schönberg Chors.

Der designierte Holding-Chef bezeichnete es als eine "große Ehre, die wichtigste Kulturinstitution des Landes künftig leiten zu dürfen". Er sehe sich in erster Linie als Kaufmann und habe nicht die Absicht, bei den Entscheidungen der Bühnendirektoren über Programm und Besetzung einzugreifen. "Ich nehme die Herausforderung, den Weg der Neustrukturierung weiter zu gehen, sehr gerne an und sehe es gleichzeitig als eine große Verantwortung", so Kircher.

"Österreich als Kulturland soll für seine Leistungen der Vergangenheit geschätzt und für die Erfolge der Zukunft bewundert werden. Von einer modernen Kunst- und Kulturholding erwarte ich mir, dass sie neue, innovative Finanzierungswege erarbeitet, damit die Kultureinrichtungen möglichst großen Freiraum haben und gleichzeitig dafür sorgt, dass ein gemeinsamer Qualitätslevel gesichert wird. Ich freue mich auf die künftige intensive Zusammenarbeit mit Christian Kircher, denn wir haben noch einiges vor uns. Mit der Änderung des Bundestheaterorganisationsgesetzes wurde die Bundestheater-Holding als strategische Managementholding gestärkt und ich bin überzeugt davon, dass Kircher diesen Weg der Stärkung und Veränderung der Holding sehr erfolgreich fortführen wird", sagte der Kulturminister abschließend.

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