ASFINAG: A 23 auch 2016 im Fokus der Sanierungen

Sichere und komfortable Autobahnen für eine moderne Großstadt

Wien (OTS) - Fünf Sanierungsprojekte auf der A 23 Südosttangente und der A 22 Donauufer Autobahn führt die ASFINAG 2016 fort – die Instandsetzung der Praterbrücke, den Umbau des Knoten Prater, den Neubau der Hochstraße Inzersdorf, sowie die Sanierung des Knoten Inzersdorf und die Rundum-Erneuerung des Tunnel Kaisermühlen. Ab Februar 2016 startet ein weiteres wichtiges Projekt auf der Tangente:
Die Sanierungen zwischen Stadlau und Hirschstetten.

„Belastbare und sichere Autobahnen sind für den Großraum Wien enorm wichtig“, sagt ASFINAG Vorstand, Alois Schedl, „deshalb stehen auch 2016 die Tangente und ihre Zulaufstrecken im Fokus unserer Sanierungen.“ Über 400 Millionen Euro investiert die ASFINAG in die Arbeiten bis 2018. Vorstand Schedl: „Wir können die innerstädtischen Autobahnen nicht breiter bauen. Aber wir schaffen durch tiefgreifende Sanierungen und ein modernes Informationssystem, mehr Kapazität und Sicherheit. Damit rüsten wir die innerstädtischen Autobahnen bestens für die Anforderungen der Zukunft.“

Sanierungen auf Wiens Hochleistungsstrecken mit bis zu 200.000 Autos täglich, stellen für die ASFINAG eine besondere Herausforderung dar. Daher gilt: Aufrechthalten aller Fahrspuren untertags, rasches Bauen und Realisieren von Innovationen. Dafür setzt die ASFINAG auf „kreatives Bauen“. Was dahinter steht, weiß Gernot Brandtner, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH: „Wir gehen innovative Wege zur Entlastung unserer Kunden. Das heißt, wir schaffen finanzielle Anreize, wenn Auftragnehmer Innovationen einsetzen oder andere Ideen haben, um Baustellen früher abzuschließen.“ Das Highlight 2015: Das Abbruchschiff beim Knoten Prater. „Mit dem Einsatz des Spezialschiffes, haben wir die Bauzeit um zehn Monate verkürzt“, sagt Brandtner.

Innovativ geht es auch 2016 weiter. Kommendes Jahr beim Projekt Stadlau/Hirschstetten. Mit einer Österreichpremiere will die ASFINAG die Sicherheit im nur zweispurigen Baustellenbereich erhöhen und Staus verhindern. Alois Schedl: „Wir setzen ein Spezialgerät ein, mit dem tonnenschwere Betonleitwände vollautomatisch unter Verkehr versetzt werden können. Zusätzliche Spursperren sind damit nicht notwendig.“

Die Sanierungs- und Ausbauprojekte 2016

A 23: Stadlau und Hirschstetten: Start der Sanierung 2016

Ab Februar 2016 bis Herbst 2017, saniert die ASFINAG den Bereich von Stadlau bis Hirschstetten. Die große Herausforderung dabei: Sehr wenig Arbeitsraum und zwei Tunnel. Die Lösung: Für die Sanierung der Fahrbahn setzt die ASFINAG auf ein Spezialgerät zum Einrichten von Fahrspuren. Das kommt 2016: Fahrbahnsanierung mittels innovativem Einsatz „QMB“ in Fahrtrichtung Süden und Tunnelsanierung in Fahrtrichtung Süden. Sperre einer Tunnelröhre in den Sommermonaten – mit einspuriger Verkehrsführung auf einer Richtungsfahrbahn.

A 22: Kaisermühlentunnel: Modernste Tunneltechnik und „Ohren“ im Tunnel

Nach 26 Jahren Dauerbetrieb mit täglich 120.000 Autos, saniert die ASFINAG bis Sommer 2016 den Tunnel Kaisermühlen auf der A 22 Donauufer Autobahn. Dazu gehört auch der Einbau des Sicherheitssystems „AKUT“. Damit „hört“ der Tunnel ungewöhnliche Geräusche wie Stimmen oder splitterndes Glas und löst Alarm aus. Das kommt 2016: Die Deckenanhebung und Montage der Ventilatoren, sowie die Fahrbahnsanierung mit der Sperre einer Fahrspur pro Richtung (in Abstimmung mit den Spursperren der Auffahrt zur A 23 Richtung Süden / Praterbrücke).

A 23: Praterbrücke – Generalerneuerung für eine längere Lebensdauer

Mit täglich 200.000 Fahrzeugen ist die Praterbrücke die am stärksten befahrene Autobahnbrücke Österreichs. Bis August 2017 saniert die ASFINAG die Brücke. Das kommt 2016: Die Fertigstellung der Sanierung Richtung Süden und die Sanierung der Auffahrt A 22 auf A 23 Richtung Süden mit Sperre einer Fahrspur (in Abstimmung mit den Spursperren bei der Baustelle Kaisermühlentunnel), sowie der Start der Sanierung der Fahrtrichtung Norden.

A 23: Knoten Prater – bessere Übersicht und Anbindung an die A 4

Erst im Sommer hat die ASFINAG die erste Hälfte der alten Erdberger Brücke abtragen, und bereits am kommenden Montag, den 14. Dezember wird damit begonnen, die Fahrspuren auf die neue Brücke zu verlegen. Sukzessive, bis Sonntag, den 20. Dezember, werden in der Nacht die dafür notwendigen Arbeiten vorgenommen um den Abbruch der zweiten Brückenhälfte vorzubereiten. Das kommt 2016: Der Abbruch der zweiten Brückenhälfte mittels innovativem Abbruch-Schiff und Wochenend-Sperre der Verbindungen zur A 4 zum Abbruch der Brückenteile über der Ost Autobahn und die Verkehrsfreigabe der neuen Erdberger Brücke.

A 23: Hochstraße Inzersdorf – Neubau für besseren Fahrkomfort und Anrainerschutz

Seit März 2015, wird die Hochstraße abgerissen und neu gebaut. Jeder neu errichtete Teil wird sofort wieder für den Verkehr nutzbar gemacht. Damit stellt die ASFINAG sicher, dass tagsüber keine Rampen-oder Spursperren notwendig sind. Das kommt 2016: Die bauliche Trennung der Fahrspuren Richtung A 2 Süd Autobahn und Richtung Altmannsdorf/Inzersdorf ab dem Verteilerkreis Favoriten und die Verkehrsfreigabe des ersten Teils der neuen Hochstraße.

A 2 / A 23: Knoten Inzersdorf – Sanierung und Neubau des Brückenmittelteils

2015 saniert die ASFINAG auf der Verbindung Altmannsdorfer Straße / A 2 Süd Autobahn die Richtungsfahrbahn Graz. Dabei wird der Mittelteil – eine Brücke – neu gebaut. Das kommt 2016: Die Fertigstellung des Neubaus und der Sanierung der Fahrtrichtung Süden und der Start der Sanierung und des Neubaus Fahrtrichtung Norden.

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AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
Alexandra Vucsina-Valla
Pressesprecherin für Wien, NÖ und Burgenland
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