Asyl: FPÖ-Germ: Pulverfass Baumarkt-Halle entschärfen

Unterbringung von rund 500 Flüchtlingen neben Großdiskothek ist grob fahrlässig und unverantwortlich

Klagenfurt (OTS) - Angesichts der Vorfälle in Leoben, wo nur durch ein Großaufgebot von rund 30 Beamten, eine Massenschlägerei zwischen Flüchtlingen in einem Baumarkt geschlichtet werden konnte, reagiert der gf. Klagenfurter Stadtparteiobmann StR. Wolfgang Germ mit Empörung, dass man in Klagenfurt offenbar nichts dazu gelernt habe.

„In Klagenfurt befinden sich derzeit rund 150 Flüchtlinge in der ehemaligen Baumarkt-Halle, in Vollbesetzung werden es rund 450 sein. Zum Unterschied zu Leoben befindet sich aber unmittelbar daneben eine Großdiskothek, wo jedes Wochenende bis zu 1.000 Gäste vor Ort sind. Ich mag mir nicht vorstellen, was passiert, sollte es hier zu Zwischenfällen kommen“, betont Germ.

Alle Parteien der Landeshauptstadt Klagenfurt haben sich strikt gegen die Realisierung ausgesprochen. Trotzdem wurde die Unterkunft von Innenministerin Johanna-Mikl Leitner von oben herab verordnet. „Der Zugang von Mikl-Leitner ist ja hinlänglich bekannt, allerdings handelt sie in diesem Fall groß fahrlässig und unverantwortlich. Sollten hier Personen zu Schaden kommen, ist Mikl-leiter dafür alleine verantwortlich zu machen und hat die vollen Konsequenzen zu ziehen“, zeigt Germ auf.

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