Wohlmuth zu Vergaberecht: Bestbieter-Prinzip muss für ALLE Branchen gelten!

Bestbieter-Prinzip unterstützt Firmen mit sozialer Verantwortung und stärkt heimische Wirtschaft

Wien (OTS) - „Dass bei öffentlichen Bauaufträgen künftig der Best-nicht mehr der Billigstbieter den Zuschlag erhält, ist ein erster wichtiger Schritt! Jetzt müssen die anderen Branchen folgen“, betont Andreas Wohlmuth, Generalsekretär des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) zum Beschluss der Novelle zum Bundesvergabegesetz. Die klare Forderung des Pensionistenverbandes Österreichs, der größten und mitgliederstärksten Interessensvertretung der älteren Generation in Österreich lautet daher: „Das verpflichtende Bestbieter-Prinzip bei öffentlichen Aufträgen muss für ALLE Branchen gelten!“ ****

„Durch das gängige ‚Billigstbieter-Prinzip‘ bekommen fast immer Firmen den Zuschlag, die nur junge Leiharbeiter beschäftigten“, so Wohlmuth. Vor einiger Zeit wurde z.B. vom Pensionistenverband Österreichs, den ÖBB und der Gewerkschaft vida aufgedeckt und scharf kritisiert, dass Busunternehmen, die Ältere beschäftigen, bei der Vergabe von Verkehrsdienstleistungen benachteiligt werden. „Künftig muss daher für alle öffentlichen Aufträge ein verpflichtendes Bestbieter-Prinzip mit klaren und unmissverständlich definierten Sozialkriterien gelten. Wir müssen Firmen den Vorzug geben, die ihrer soziale Verantwortung nachkommen, die Ältere beschäftigen und jungen Menschen einen Ausbildungsplatz bieten! Das stärkt unsere Wirtschaft, schafft Arbeitsplätze, gibt der Jugend Perspektiven und sichert damit auch unser Gesundheits-, Sozial- und Pensionssystem für die Zukunft“, so Wohlmuth abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pensionistenverband Österreichs
Mag. Susanne Ellmer-Vockenhuber, Bakk.
E-Mail: susanne.ellmer-vockenhuber@pvoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PVO0001