Becher und Singer begrüßen gelungenes Gesamtpaket für mehr günstigen Wohnraum, mehr Transparenz und Effizienz

Wien (OTS/ÖVP-PK) - In der Sitzung des Bautenausschusses wurde heute, Freitag, ein gelungenes und ausgewogenes Gesamtpaket beschlossen, das zur schnelleren und günstigeren Schaffung von Wohnbau beitragen soll, damit die Wirtschaft ankurbelt, Arbeitsplätze schafft und den Generationenausgleich fördert. Das alles mit mehr Transparenz und Effizienz. Das erklärten die Bautensprecher der Koalitionsparteien, SPÖ-Abg. Ruth Becher und ÖVP-Abg. Hans Singer heute, Freitag, nach der Sitzung des Ausschusses. In dieser Sitzung wurden das Bundesgesetz über die Einrichtung einer Wohnbauinvestitionsbank (WBIB) und Änderungen im Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG) beschlossen.

Durch die geplante Wohnbauinvestitionsbank (WBIB) werden erstmals große europäische Kreditvolumina für konjunkturbelebende Großinvestitionen im Wohnbau in Österreich verfügbar und abrufbar. Dafür werden nun die notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen. Dadurch wird es möglich, schneller und günstiger Wohnraum zu schaffen.

Singer: Mehr leistbarer Wohnraum für die Generationen

„Unser Ziel ist es, durch eine saubere und einfache Abwicklungsstruktur große Wohnbauprojekte zu ermöglichen und dadurch mehr leistbaren Wohnraum zu schaffen“, so ÖVP-Bautensprecher Hans Singer. „Fünf Milliarden Euro werden direkt in den Wohnbau fließen und die Bauwirtschaft ankurbeln, eine nachhaltige Wohnungsversorgung der Bevölkerung ist ein wichtiger Schritt für alle Generationen, rund 20.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.“

Becher: Schaffung qualitätsvoller Wohnhausanlagen in Ballungsräumen

„Zusätzliche Förderungen bräuchten zusätzliche Abgaben. Wir gehen durch die Bereitstellung Europäischer Finanzierungsmittel einen anderen Weg. Budgetneutral und zielgenau, wenn es um die Schaffung qualitätsvoller Wohnhausanlagen in Ballungsräumen geht“, betonte SPÖ-Bautensprecherin Ruth Becher.

Als ein Beispiel der Vorteile für MieterInnen, die sich aus den Änderungen des WGG ergeben, nennt Becher die neuen Regelungen bei der Erhaltungspflicht. „MieterInnen müssen künftig nur mehr für Bagatellreparaturen sorgen. Alles andere deckt die neu geregelte Erhaltungspflicht des Vermieters ab.“

Für Singer stellen die Erleichterungen bei anstehenden und notwendigen Sanierungen einen wichtigen Baustein dar. „Um Mietwohnungen leichter thermisch-/energetisch oder barrierefrei sanieren zu können, ist künftig eine Drei-Viertel-Mehrheit der Mieter für die Erhöhung des Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrags ausreichend.“
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