NEOS/Ornig: Neue Konstruktion um Compress-Verlag dient weiter der Verschleierung

„Der rote Selbstbedienungsladen darf nicht weitergeführt werden“

Wien (OTS) - „Mit der Eingliederung der Auslandskommunikation in die Wien-Holding wird dieses dubiose Konstrukt, das den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern in den vergangenen zehn Jahren 147 Mio. Euro gekostet hat, um keinen Deut transparenter. Ganz im Gegenteil, die neue Konstruktion dient weiter der Verschleierung“, kommentiert Finanzsprecher Markus Ornig die Eingliederung der Auslandskommunikation in die Wien-Holding. Nur wird jetzt nicht mehr ein rotes Freunderlwirtschafts-Konstrukt dazwischen geschalten, ab jetzt machen sie es Inhouse - mit roten Medienmanagern am Ruder.

„Die Grünen agieren hier besonders scheinheilig und geben vor, eine Reduktion des PID-Budgets durchgesetzt zu haben. Tatsächlich hat sich das Budget lediglich um das Budget des Compress-Verlags verringert. Und da die Auslandskommunikation nun einfach in die Wien-Holding gewandert ist, bleibt unterm Strich alles beim Alten“, kritisiert Ornig. Ärgerlich sei die mangelhafte Transparenz, wie viel nun tatsächlich in die Kommunikation der Stadt Wien fließt. „SPÖ-Klubchef Oxonitsch gab in einem Interview zu, dass bis zu 50 Prozent des Inseratenbudgets in den Ressorts schlummert und es keinen einzigen Posten im Budget gibt, an dem die Gesamtsumme abzulesen ist. Unseren Schätzungen nach fließen über 100 Millionen Euro pro Jahr in die unterschiedlichsten Kommunikationsmaßnahmen. Während sich die Stadtpolitiker feiern und bewerben lassen, kracht es an allen Ecken und Enden in der Gesundheitsversorgung und in der Bildung herrscht Notstand. Eine Verschwendung von Steuergeld, die nun für die kommende Legislaturperiode munter weiter gehen wird – mit den Grünen als Steigbügelhalter“, ärgert sich Ornig.

„Die Auslandskommunikation muss modern aufgesetzt werden und darf nicht weiter als roter Selbstbedienungsladen geführt werden, in dem die SPÖ sich und ihre Freunde versorgt. Wir fordern volle Transparenz bei den Kommunikationsmaßnahmen der Stadt, und dafür werden wir in den kommenden Jahren kämpfen“, betont Ornig abschließend.

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