Foglar: Lohnsteuerstatistik zeigt schwarz auf weiß, wie notwendig die Steuerreform 2015/16 ist

ÖGB fordert Maßnahmen gegen Auswirkungen der kalten Progression ab 2017

Wien (OTS) - "Die von der Statistik Austria präsentierte Lohnsteuerstatistik zeigt schwarz auf weiß, wie richtig ÖGB und AK mit ihrer Forderung nach einer spürbaren Lohnsteuer-Entlastung für alle ArbeitnehmerInnen gelegen sind“, sagt ÖGB-Präsident Erich Foglar: "Zwar sind auch 2014 die Bruttoeinkommen dank guter Lohnabschlüsse der Gewerkschaften konstant angestiegen - das Lohnsteueraufkommen steigt aber deutlich schneller." Während die Bruttobezüge von 2013 auf 2014 um 2,8 Prozent gestiegen sind, schnellte das Lohnsteueraufkommen im gleichen Zeitraum um 4,7 Prozent in die Höhe. ++++

„Mit der Steuerreform 2015/16 wird den Menschen deutlich mehr netto vom Brutto bleiben. Sie brauchen dieses Geld dringend zum Leben- das sieht man auch daran, dass das Lohnsteueraufkommen deutlich stärker gestiegen ist als das Mehrwertsteueraufkommen“, sagt Foglar, der außerdem auf die konsumbelebende Wirkung der Lohnsteuersenkung hinweist.

Kalte Progression bremsen

In weniger als einem Monat wird die Steuerreform in Kraft treten, Millionen ArbeitnehmerInnen werden dann Monat für Monat mehr Geld aufs Konto bekommen. Nun müsste diese Entlastung auch abgesichert werden: „In den kommenden Jahren gilt es, die Auswirkungen der kalten Progression zu bremsen. Das ÖGB-AK-Modell sieht deshalb vor, dass die Regierung auf jeden Fall handeln muss, sobald sich die Auswirkungen der kalten Progression zu einer bestimmten Höhe summieren. Bis 2017 muss diese Reform stehen“, so Foglar.(fk)

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