FPÖ: Schimanek: Schülerfoto unter Fahne der „Grauen Wölfe“ zeigt gefährliche Radikalisierung in den Klassenzimmern auf

Lehrer sind gefordert, verstärkt auf Extremismus unter muslimischen Schülern zu achten und gegenzusteuern

Wien (OTS) - Schockiert zeigt sich die FPÖ-Nationalratsabgeordnete und Frauensprecherin Carmen Schimanek über ein Foto, das Schüler der Handelsakademie Traun mit türkischen Fahnen und einer Flagge der extremistischen „Grauen Wölfe“ zeigt. Die Internet-Zeitung Unzensuriert.at hat dieses Foto, das offenbar im Zuge eines Klassenfoto-Shootings entstanden ist, veröffentlicht.

„Es ist erfreulich, dass die Direktorin der betroffenen Schule professionell reagiert und pädagogische Maßnahmen gegen diese politische Agitation angekündigt sowie auch den Landesschulrat informiert hat“, so Schimanek. Die Landesschulräte seien nun ihrerseits gefordert, die Lehrer beim Erkennen und Bekämpfen derartiger extremistischer Tendenzen unter den Schülern zu unterstützen. „Immer wieder berichten besorgte Eltern über eine Abkapselung von Schülergruppen insbesondere mit muslimischem Hintergrund. In diesen Gruppen besteht die massive Gefahr, dass sowohl religiös als auch politisch extremistisch geprägte Schüler versuchen, andere von ihrem Gedankengut zu überzeugen“, warnt Schimanek. Lehrern müsse daher auch umfassendes Informationsmaterial über die Symbole und Gesten extremistischer Organisationen zur Verfügung gestellt werden, damit derartige Entwicklungen rechtzeitig erkannt werden können.

Die FPÖ-Abgeordnete weist auch auf die Strukturen hin, die derartige Vorgänge begünstigen. „Gerade unter den türkisch-muslimischen Kulturvereinen gibt es viele, die Integrationsverweigerung fördern, Parallelgesellschaften ermöglichen und das Gedankengut radikaler Parteien in der Türkei wie der MHP, die hinter den Grauen Wölfen steht, oder der Erdogan-Partei AKP aktiv verbreiten“, so Schimanek. Immer noch zeige die Politik diesen Vereinen gegenüber falsche Toleranz und fördere sie nicht selten auch mit namhaften Geldbeträgen. „Diese Förderungen gehören umgehend abgestellt“, fordert Schimanek.

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