VP-Ulm: Frühpensionsmisere der Stadt Wien ufert unter Rot-Grün II aus

27 völlig gesunde Beamte werden aus sogenannten organisatorischen Gründen in die Frühpension geschickt - ÖVP Wien fordert Kurswechsel in der Personalpolitik

Wien (OTS) - „Die Frühpensionierungsmisere der Stadt Wien ufert unter Rot-Grün II aus“, so Gemeinderat Wolfgang Ulm, Mitglied der gemeinderätlichen Personalkommission angesichts der heutigen Sitzung. „Im Dezember werden erneut Bedienstete der Stadt Wien aus gesundheitlichen und sogenannten 'organisatorischen' Gründen vorzeitig in den Ruhestand geschickt. Von diesen 58 Frühpensionierungen erfolgen 27 aus organisatorischen Gründen, mehr als in den letzten drei Jahren insgesamt!“, so Ulm. Im Jahr 2014 wurden beispielsweise von 536 Frühpensionierungen lediglich zwei aus organisatorischen Gründen getätigt. „Das schlägt dem Fass den Boden aus. Rot-Grün II macht nicht nur so weiter wie bisher, sondern schickt mehr gesunde Beamte in Frühpension als jemals zuvor, dies mit einem Durchschnittsalter von 55 Jahren.“

„Dass völlig gesunde Beamte der Stadt Wien einfach aus organisatorischen Gründen frühpensioniert werden, spiegelt die völlig verfehlte Personalpolitik der Stadt Wien wider. 2012 hat Bürgermeister Häupl noch versprochen, konkrete Maßnahmen gegen die hohe Anzahl an Frühpensionierungen zu unternehmen. Das passiert angesichts dieser Zahlen nachweislich nicht“, so Ulm weiter.

„Es kann nicht weiter hingenommen werden, dass die Wiener Stadtregierung gesunde Beamte in die Frühpension schickt, dies umso mehr in einer Situation, in der Finanzstadträtin Brauner die Steuerzahler mit weiteren zusätzlichen Schulden belastet. Die durch die Frühpensionsmisere entstehenden Kosten belaufen sich in einer fünfjährigen Legislaturperiode auf über eine Milliarde Euro“, so Ulm abschließend.

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