Blümel: Wie glaubwürdig ist die Zick-Zack-Argumentationslinie des AMS Wien?

AMS Wien bestätigt: "Wollen eigene kulturelle Hintergründe der Asylberechtigten nicht korrumpieren" - ÖVP: Wer in Österreich leben will, muss unsere Werte und unsere Leitkultur leben

Wien (OTS) - "Wie glaubwürdig ist die plötzlich um 180 Grad geänderte Zick-Zack-Argumentationslinie des AMS Wien?" fragt heute der gf. Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Stadtrat Gernot Blümel. Das AMS Wien habe jetzt erneut bestätigt, dass es mit gemischt geschlechtlichen Kursen die "eigenen kulturellen Hintergründe der Asylberechtigten nicht korrumpieren" will. In der gestrigen Sendung von ATV Aktuell am 3. Dezember trat Frau Julia Kemp vom AMS Längenfeldgasse auf, die laut "Salzburger Nachrichten" die Kompetenzchecks des AMS Wien ausgearbeitet hat. Kemp sagte gestern auf ATV wörtlich: "Die grundlegenden Vorstellungen im Hinblick auf die österreichische Lebenswelt werden sehr wohl vermittelt. Aber wir wollten dennoch die Leute nicht überfordern, in dem Sinne, dass ihre eigenen kulturellen Hintergründe da quasi korrumpiert werden." Nachzusehen ist der Beitrag unter dem Link
http://atv.at/aktuell/ausgewaehlte-beitraege/d166975/.

"Wir dürfen unsere Werte nicht aufgeben und müssen diese von Beginn an klar vermitteln und darauf bestehen. In diesem Zusammenhang von 'korrumpieren' zu sprechen ist nicht nur völlig daneben, sondern total absurd", so Blümel. "Nachdem Sozialminister Hundstorfer im Ö1-Mittagsjournal selbst bereits bestätigt hat, dass es um kulturelle Hintergründe geht, und auch das AMS betont hatte, dass man die Asylberechtigten nicht kulturell überfordern wolle, weil einige ihre Teilnahme dann verweigern würden, ist das nach mehreren anderen Medienberichten nunmehr ein weiterer kompletter Widerspruch zur gestrigen völlig neuen Argumentationslinie des AMS Wien. Nämlich, dass es lediglich um Frauenförderung gehe. Was stimmt jetzt bitte?", fordert Blümel Aufklärung.

Tatsache sei, dass der Kompetenzcheck des AMS flächendeckend in ganz Österreich als verpflichtender Regelkurs ausgerollt wird. Während die Teilnehmer aus allen Herkunftsstaaten in gemischt geschlechtlichen Kursen teilnehmen, gibt es einzig für alle Kurse auf Arabisch und Farsi, also die Herkunftsländer Syrien, Irak, Iran und Afghanistan, eine Ausnahme, indem die Kurse zur Gänze in Frauen und Männer getrennt werden. "Wer in Österreich leben will, muss auch unsere Werte und unsere Leitkultur leben - und zwar von Beginn an. Freiheit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung sind wesentliche Grundpfeiler, die unantastbar sind", betont der ÖVP Wien-Chef abschließend.

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