E-Control: Breite Front gegen Trennung des gemeinsamen Strommarktes mit Deutschland

Weiteres Unternehmen unterstützt rechtliche Schritte des Regulators für Erhalt der Strompreiszone

Wien (OTS) - Die Regulierungsbehörde E-Control zeigt sich erfreut, dass sich immer mehr Interessengruppen und Unternehmen an den rechtlichen Schritten gegen die Trennung der gemeinsamen deutsch-österreichischen Strompreiszone beteiligen. „Es gibt in Österreich eine breite Front gegen die Aufspaltung des Strommarktes. Die Interessengruppen und die heimische E-Wirtschaft treten entschlossen für den Erhalt der Preiszone ein“, so die Vorstände der E-Control, Walter Boltz und Martin Graf. „Das ist ein starkes Signal der Geschlossenheit.“ Nach den Interessenvertretungen Oesterreichs Energie, Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer hat sich heute mit dem Verbund auch das größte heimische Stromunternehmen den rechtlichen Schritten der E-Control angeschlossen. Zudem unterstützt auch die Arbeiterkammer alle Maßnahmen zum Erhalt der Preiszone.

Größter gemeinsamer Strommarkt in Europa

Die E-Control hatte Mitte November eine Beschwerde beim Beschwerdeausschuss der EU-Energieagentur ACER und eine Nichtigkeitsklage beim Europäischen Gericht (EuG) eingebracht. Die Rechtsmittel richten sich gegen die Empfehlung von ACER, der EU-Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden, die sich im September für die Trennung der gemeinsamen deutsch-österreichischen Strompreiszone ausgesprochen hat. Der gemeinsame Strommarkt zwischen Deutschland und Österreich besteht seit 2001 und ist der größte gemeinsame Strommarkt Europas. Er gilt als ein Paradebeispiel für einen eng zusammengewachsenen Strommarkt.

Streithelfer können sich anschließen

Der Klage der E-Control vor dem EuG können sich interessierte Parteien innerhalb von sechs Wochen nach Veröffentlichung der Klage im EU-Amtsblatt als Streithelfer anschließen. Bei der ACER-Beschwerde haben allfällige Streithelfer bis kommenden Montag, 7. Dezember, Zeit. Eine Entscheidung über die Beschwerde muss der Beschwerdeausschuss von ACER innerhalb von zwei Monaten treffen.

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