Novartis spendet 11.000 Packungen Medikamente zur Versorgung der Flüchtlinge an das Österreichische Rote Kreuz

Wien (OTS) - 4. Dezember 2015 – Um die vielen Tausenden Kriegsflüchtlinge, die sich derzeit auf dem Weg durch Europa befinden, mit den notwendigen Medikamenten zu versorgen, haben Novartis Pharma und Alcon in Wien mit dem Österreichischen Roten Kreuz eine Kooperation abgeschlossen. Die beiden Novartis-Divisionen haben rund 11.000 Packungen mit dringend benötigten Medikamenten kostenlos an das Österreichische Rote Kreuz geliefert.

Etwa 530.000 Flüchtlinge haben Österreichs Grenzen seit Anfang September 2015 überquert - im Durchschnitt zwischen 6.000 und 8.000 pro Tag. Viele haben eine lange, unsichere und gefährliche Reise hinter sich. Das Rote Kreuz versorgt die ankommenden Migranten an allen Grenzübergängen und betreibt in acht Bundesländern Transitquartiere.

„Als größtes heimisches Pharmaunternehmen tragen wir Verantwortung für die Versorgung mit Medikamenten in Österreich. Diese Versorgung soll auch für die vielen Kriegsflüchtlinge zur Verfügung stehen. Mit dem Roten Kreuz als Partner, wissen wir, dass unsere Medikamente genau dort ankommen, wo sie derzeit dringend gebraucht werden“, sagt George Zarkalis, Country President von Novartis Österreich und Geschäftsführer von Novartis Pharma.

Die 9.530 Packungen Medikamente von Novartis Pharma und 1.460 Packungen von Alcon sind für alle Einsatzstellen des Österreichischen Roten Kreuzes gedacht. Die Ausgabe der Medikamente wird von der Medikamentenhilfe österreichweit koordiniert. Die Spende umfasst vor allem Produkte für Erkältungen, Schmerzmittel und Augen-Präparate in verschiedenen Darreichungsformen.

„Eine rasche und unbürokratische medizinische Versorgung für Flüchtlinge ist gerade jetzt sehr wichtig. Wir freuen uns daher besonders über die großzügige Medikamentenspende von Novartis. “, sagt Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.

Täglich sind in allen Bundesländern etwa 540 Rotkreuz-Helfer für die Flüchtlinge im Einsatz. Die Helfer versorgen Kranke und Verletzte medizinisch, verteilen Essen und Getränke, warme Kleidung, Decken und Hygieneartikel.

„Nach einer langen und gefährlichen Flucht hilft den Menschen oft schon ein Lächeln, eine Decke und eine warme Mahlzeit. Gegen akute Schmerzen aber nur die richtigen Medikamente. Im Rahmen unserer medizinischen Betreuung können wir die Medikamentenspende von Novartis genau dort einsetzen, wo sie am dringendsten gebraucht werden“, sagt Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Österreichischen Roten Kreuzes.

Der Weg in die Europäische Union führt für viele Flüchtlinge weiterhin über die Balkan-Route. Tausende Flüchtlinge - vor allem aus Syrien - sind auf dem Weg von der Türkei über Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien und Slowenien oder Ungarn nach Österreich und Deutschland. Weltweit sind derzeit laut UNHCR rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht, so viele wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr. Diese Entwicklung begann 2011 mit dem Ausbruch des Krieges in Syrien, der mittlerweile die größten Flüchtlingsbewegungen verursacht hat.

„Die Patienten stehen für uns und unsere tägliche Arbeit im Mittelpunkt. Als wir gehört haben, dass unsere Medikamente dringend benötigt werden, haben wir diese Spende so rasch wie möglich umgesetzt, um zu helfen. Soziale Verantwortung zu übernehmen, ist eine wichtige Säule unserer Firmenphilosophie“, sagt Christian Wieszner, Geschäftsführer von Alcon Österreich.

 

Informationen zu Novartis Austria

Die österreichische Novartis Gruppe ist das größte Pharmaunternehmen des Landes und gliedert sich in die Geschäftsbereiche innovative Medikamente (Pharmaceuticals), Generika (Sandoz) und Augenheilkunde (Alcon). Mit rund 60 laufenden klinischen Studien investiert Novartis stark in den Wissenschaftsstandort Österreich. Etwa 800 Mitarbeiter im Bereich Forschung & Entwicklung arbeiten täglich daran, mit wissenschaftlich fundierten Innovationen Krankheiten zu lindern und zu heilen. Unsere therapeutischen Schwerpunkte liegen unter anderem auf den Bereichen Kardiologie, Onkologie, Neurologie, Dermatologie und Pulmologie. Novartis ist an vier Standorten in Österreich vertreten. In Wien, Kundl, Schaftenau und Unterach am Attersee sind rund 5.000 Mitarbeiter tätig und setzen sich dafür ein, die Gesundheit und Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Jeder 400ste Arbeitnehmer in Österreich arbeitet damit direkt oder indirekt für Novartis, was unser Unternehmen zu einem wichtigen Arbeitgeber in der Gesundheitsbranche macht. Am Tiroler Standort Kundl befindet sich der größte Entwicklungs- und Produktionsstandort der globalen Sandoz-Gruppe für Antibiotika und Biopharmazeutika. Am zweiten Tiroler Standort Schaftenau (Gemeinde Langkampfen) werden mittels Zellkultur-Technologie moderne Biosimilars und Hormone hergestellt. Auch der oberösterreichische Standort Unterach am Attersee ist als Kompetenzzentrum für injizierbare generische Onkologiemedikamente von globaler Bedeutung. Weitere Informationen zum Unternehmen in Österreich finden Sie unter http://www.novartis.at

Informationen zum Österreichischen Roten Kreuz

Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) ist mit über 7.000 hauptberuflichen und rund 70.000 freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine von weltweit 189 Rotkreuz- bzw. Rothalbmond-Gesellschaften. Die Nationale Gesellschaft des Österreichischen Roten Kreuzes wurde 1880 gegründet. Die Aufgaben sind: Rettungsdienst, Gesundheit- und Soziale Dienste, Blutspendedienst, Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit, Familienzusammenführung und Suchdienst sowie Aus- und Fortbildung. Diese werden an mehr als 1.000 Standorten in Österreich durchgeführt.

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Öffentlichkeitsarbeit
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