Schmid ad Kurz: Vermeintliche Wertedebatte reine Stimmungsmache und Profilierungssucht

Frauenförderung und Integration nicht gegeneinander ausspielen - Kurz-Kritik geht ins Leere - Auch Integrationsministerium bietet Frauenkurse an

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid zeigt sich verärgert über die unüberlegte Kritik von Integrationsminister Sebastian Kurz an frauenspezifischen AMS-Kompetenzchecks. „Diese Debatte geht am Thema vorbei. Das ist Profilierungssucht und reine Stimmungsmache, die angesichts der wichtigen Frage, wie wir AsylwerberInnen schnell und effektiv in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft integrieren können, absolut kontraproduktiv ist. Frauenförderung darf nicht gegen Integration ausgespielt werden. Hier eine vermeintliche Werte-Debatte vom Zaun zu brechen, ist fehl am Platz und geht noch dazu völlig ins Leere“, betont Schmid gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.****

Die Hälfte der AMS-Mittel steht für frauenspezifische Fördermaßnahmen zu Verfügung, es werden daher schon lange spezielle Kurse für Frauen vom AMS angeboten, um sie gezielt auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. „Das ist eine frauen- und arbeitsmarktpolitische Errungenschaft, die man nicht unüberlegt in Frage stellen sollte“, macht Schmid deutlich. Auch vom Integrationsfonds werden Kurse speziell für Frauen angeboten. „Das ist auch sinnvoll“, sagt Schmid. „Der Integrationsminister sollte allerdings lernen, seine Gedanken zu Ende zu denken und sich – zumindest über das eigene Ressort - zu informieren, bevor er an die Öffentlichkeit geht“, sagt Schmid. „Mit unausgegorenen Vorschlägen und nicht fundierter Kritik bringt er sich nicht nur persönlich in peinliche Situationen. Er schadet den Bemühungen um eine gelingende Integration und beschädigt völlig unnötig das Ansehen der Bundesregierung“, stellt der SPÖ-Bundesgeschäftsführer fest. (Schluss) sc/up

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