Karlheinz Töchterle: Gezielte Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Universitäten – gesamthafte Entwicklung unabdingbar

ÖVP-Wissenschaftssprecher zum gesamtösterreichischen Universitätsentwicklungsplan 2016-2021

Wien (OTS/ÖVP-PK) - ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Dr. Karlheinz Töchterle begrüßt die im gesamtösterreichischen Universitätsentwicklungsplan 2016-2021 festgeschriebenen gezielten Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Hochschulen. Der Plan, der in enger Abstimmung mit dem Österreichischen Wissenschaftsrat und den Universitäten erarbeitet wurde und im Fokus der heutigen Sitzung der Österreichischen Hochschulkonferenz stand, sieht acht konkrete System-Ziele vor, die sowohl Lehre und Forschung als auch deren Verbindung betreffen. „Die Umsetzung des Planes trägt zu einer gesamthaften Entwicklung des Universitätssystems bei, die gerade auch in Hinblick auf die Internationalisierung unabdingbar ist“, betont Töchterle. „Dialog, Differenzierung und Effizienz ermöglichen eine stimmige Gesamtentwicklung.“

Die verstärkte Abstimmung des Studienangebots der Hochschulen, die 2016 gezielt angegangen werden soll, ermögliche den Ausbau der zweifelsfrei vorhandenen Stärken, so Töchterle. „Eine bewusste Profilschärfung bringt national wie international Vorteile“, unterstreicht der ÖVP-Wissenschaftssprecher. „Es müssen nicht alle alles anbieten. An einzelnen Standorten kann ein Weniger an Quantität ein Mehr an Qualität bedeuten.“ Ebenso gelte es, die Grundlagenforschung weiter zu stärken. Dass Österreich hier im Vergleich etwa zur Schweiz Defizite hat, ist bekannt. Doch trotz der Bemühungen und Mittelsteigerungen der öffentlichen Hand: Die Anzahl und Qualität der Ansuchen steigt schneller als die Finanzierung. „Wir dürfen hier in unseren Anstrengungen keinesfalls nachlassen, sonst nehmen wir zahlreichen Forschern im wahrsten Sinn des Wortes ihre Grundlage.“

Töchterle begrüßt weiters, dass die Qualität der universitären Lehre, gerade auch im Bereich der Pädagog/innenbildung NEU, in den Blick genommen wird. „Lehren ist eine Kunst, deren Verbesserung zahlreichen Studierenden zugutekommen wird“, so der ÖVP-Wissenschaftssprecher. Er nennt in diesem Zusammenhang auch die vorgesehenen Maßnahmen zur Steigerung der Prüfungsaktivität sowie zur Verbesserung der Betreuungsrelation der Studierenden, die klarerweise ebenso wichtig ist, um die Qualität der Lehre zu steigern. Betreffend Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, der der Universitätsentwicklungsplan ebenso großes Augenmerk schenkt, verweist Töchterle auch auf die jüngst beschlossenen Maßnahmen im Rahmen der Novelle des Universitätsgesetzes. „Es wird laufend daran gearbeitet, die Bedingungen für Nachwuchsforscher attraktiver zu gestalten.“

Weiteres Ziel des Universitätsentwicklungsplans ist der Ausbau des Wissens- und Innovationstransfers. „Hierbei geht es insbesondere auch um die Ermöglichung des Zugangs sowie die umfassende Nutzung von Forschungsergebnissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen“, nennt Töchterle etwa die aktuelle Debatte betreffend „Open Access“. Abschließend unterstreicht der ÖVP-Wissenschaftssprecher die ebenso vorgesehenen Maßnahmen im Bereich Internationalisierung und Mobilität sowie zur Verbesserung der sozialen Inklusion an Universitäten. „Alles in allem also ein im besten Sinne des Wortes sehr umfassender Plan, den es nun in Zusammenarbeit mit und unter den Hochschulen sowie einer entsprechende Mitteldotierung, auch von privater Seite, konsequent umzusetzen gilt.“
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