TTIP – Stronach/Steinbichler: Volle Transparenz auch für nationale Parlamente

Freihandelsabkommen darf heimische Standards und Gesetze nicht aushebeln

Wien (OTS) - „Welche Geheimnisse enthalten die TTIP-Verhandlungsdokumente, dass es die Konsumenten nicht erfahren dürfen?“, fragt Team Stronach Wirtschafts- und Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler und fordert volle Transparenz beim Verhandlungsprozess. Nicht nur Parlamentarier des Europäischen Parlaments, auch die nationalen Parlamente sollten die Möglichkeit haben, auch bereits konsolidierte Texte samt den Positionen von EU und USA einzusehen. „Es liegt auch an dieser Geheimnistuerei, dass zwei Drittel der Österreicher dem geplanten Freihandelsabkommen negativ gegenüber stehen. Wir müssen die Ängste und Sorgen der Bürger ernst nehmen und sicherstellen, dass unsere heimischen Standards und Gesetze nicht ausgehebelt werden!“, fordert Steinbichler.

Das geplante Freihandelsabkommen gefährde unsere Umwelt, unser Klima, unsere Gesundheit, den heimischen Arbeits- und Sozialbereich, aber auch den Ernährungssektor, so der Team Stronach Wirtschaftssprecher. „Sowohl bei den TTIP-Verhandlungen als auch derzeit beim Weltklimagipfel in Paris sollte das Wohl des Konsumenten viel mehr im Mittelpunkt stehen“, fordert Steinbichler. Und weiter: „Lebensmittel, die über 50.000 Kilometer weltweit verschickt werden, Lebendtiertransporte, ungeregelte Tierschutzbestimmungen – damit muss Schluss sein! Wir müssen wieder ein faires Wirtschaftssystem schaffen, das die Umwelt, das Klima, die heimischen Arbeitsplätze und die regionale Wertschöpfung in den Mittelpunkt stellt!“

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