ORF III am Freitag: Kehlmann-Verfilmung „Ruhm“ und Schnitzlers „Das weite Land“ in memoriam Luc Bondy

Außerdem: Julian Pölsler und Isabel Karajan in „Kultur Heute“, Start der 26-teiligen Rosegger-Serie „Waldheimat“

Wien (OTS) - Am Freitag, dem 4. Dezember 2015, präsentiert ORF III Kultur und Information mit der Daniel-Kehlmann-Verfilmung „Ruhm“ (20.15 Uhr) und der Schnitzler-Adaption „Das weite Land“ (21.50 Uhr) des kürzlich verstorbenen Regisseurs Luc Bondy zwei österreichische Literaturverfilmungen der Sonderklasse im Hauptabend. Davor begrüßt Ani Gülgün-Mayr Regisseur Julian Pölsler und Schauspielerin Isabel Karajan anlässlich ihres aktuellen gemeinsamen Projekts in „Kultur Heute“ (19.50 Uhr): In der szenischen Lesung „Vergiss dein Pfuschwerk, Schöpfer“, die am 5. Dezember 2015 im RadioKulturhaus Premiere feiert, verknüpft Pölsler die von Karajan vorgetragenen Gedichte Christine Lavants mit der Cellosonate Nr. 40 von Dmitri Schostakowitsch. Bereits am Nachmittag startet ORF III die in den 1980er Jahren nach Peter Roseggers gleichnamiger Erzählreihe entstandene 26-teilige TV-Serie „Waldheimat“ (Regie: Hermann Leitler) über die Kindheits- und Jugenderinnerungen des Waldbauernbuben Peter und zeigt alle Folgen – immer freitags im Doppelpack. Diese Woche:
„Als ich das erste Mal auf dem Dampfwagen saß“ (16.00 Uhr) und „Als ich um Hasenöl geschickt wurde“ (16.25 Uhr) mit Harald Gauster als Peter.

Die vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Verfilmung von Daniel Kehlmanns Bestsellerroman „Ruhm“ schildert sechs komische und tragische, aberwitzige und berührende Geschichten, die sich zu einem verblüffend-faszinierenden Gesamtbild vereinen. In einem geschickten Spiel um Wirklichkeiten und Scheinwirklichkeiten erzählen sie von Schicksal und Zufall, Identität und Verschwinden, vor allem aber von Sehnsucht, in einem anderen Leben zu Hause zu sein – wenn man es schon nicht im eigenen ist. Regie führte Isabel Kleefeld, die auch das Drehbuch verfasst hat und die einzelnen Episoden zu einer mitreißenden Tragikomödie zusammenführt. Zu sehen sind u. a. Stefan Kurt, Julia Koschitz, Senta Berger, Heino Ferch und Ursula Strauss.

Aus aktuellem Anlass zeigt ORF III schließlich die preisgekrönte Verfilmung „Das weite Land“ des am 28. November verstorbenen Schweizer Theater- und Opernregisseurs Luc Bondy. In seiner filmischen Adaption von Arthur Schnitzlers Tragikomödie aus dem Jahr 1987 widmet Bondy – abweichend von der literarischen Vorlage – dem jungen Komponisten Alexander Korsakow (Paulus Manker) noch einen Platz unter den Lebenden und bringt auch Arthur Schopenhauer mit ins Spiel.

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