GPA-djp & Forschung Austria: Gehaltsplus von 1,35 Prozent für Beschäftigte in der außeruniversitären Forschung

Punktesystem, das bezahlte Abwesenheit für Weiterbildung ermöglicht

Wien (OTS) - Die Gehälter der rund 1.400 ArbeitnehmerInnen in der außeruniversitären Forschung (Forschungskollektivvertrag) werden um 1,35 Prozent erhöht. Dieses Plus gilt für Mindestgrundgehälter, Ist-Gehälter, Lehrlingsentschädigungen sowie Schicht- und SEG-Zulagen. Darauf einigten sich die GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) und die Forschung Austria am 2. Dezember in der ersten Verhandlungsrunde.

Eine Neuerung gibt es im Rahmenrecht: MitarbeiterInnen, die in ihrer Beschäftigungsgruppe keine Vorrückungsmöglichkeit mehr haben, können in MitarbeiterInnen-Gesprächen Punkte sammeln, die gegen bezahlte Abwesenheit für Weiterbildung eingetauscht werden können.

„Die Maßnahme zum Motivationserhalt ist einer der Schwerpunkte, auf den wir uns in Vorbereitung auf die Kollektivvertragsverhandlung in einer Arbeitsgruppe geeinigt haben. Diese konstruktive, gemeinsame Vorbereitung hat auch den zügigen, für alle Beteiligten akzeptablen Abschluss möglich gemacht“, kommentiert Eva Wilhelm, Vorsitzende des Wirtschaftsbereichs Forschung, Kultur, Bildung in der GPA-djp und Betriebsratsvorsitzende des Austrian Institute of Technology.
Der Kollektivvertrag tritt mit 1. Jänner 2016 in Kraft, die Laufzeit des entgeltrechtlichen Teils beträgt 12 Monate.

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