FP-Mrkvicka/Irschik: Unsinniger Radweg in Favoriten

Rot-Grün pfeifen auf Bürgerbeteiligung

Wien (OTS) - In der ersten Sitzung, nach der Wien-Wahl wurde im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr einmal mehr deutlich, was die rot-grüne -Stadtregierung von Bürgerbeteiligung hält. Im 10. Wiener Gemeindebezirk soll in der Himberger Straße, von der Oberlaaer Straße bis zur Radnitzkygasse, ein neuer Geh- und Radweg errichtet werden. Zwar gab es am 29.11.2014 eine Vorstellung in der Bezirksverkehrskommission – mehr aber auch nicht. „Das war’s dann auch schon“, kommentierten der freiheitliche Bezirksvorsteher Michael Mrkvicka und Gemeinderat Wolfgang Irschick die nicht vorhandene Vorlage von Detailstrecken. Zudem konnte niemand beantworten wofür dieser Radweg überhaupt benötigt wird und wer ihn nutzen soll.

Gleichzeitig wurde die durchaus vernünftige Möglichkeit, nämlich die Radstrecke über einen Güterweg nach Leopoldsdorf verlaufen zu lassen, wieder verworfen, da diese „…von Radfahrern nicht angenommen…“ würde. Nicht viel besser ist das Vorhaben, im Bereich Steudelgasse-Kennergasse den Radweg zu verbreitern, obwohl hier bereits akuter Platzmangel für den motorisierten Individualverkehr besteht.

Dementsprechend stimmte die FPÖ gegen das Projekt „Radlangstrecke Korridor Süd“. „Es gab keine Abstimmung im Bezirk, die Bevölkerung wurde nicht eingebunden und einmal mehr sollen die Wiener Autofahrer schikaniert werden“, begründeten Mrkvicka und Irschik ihr Votum. (Schluss)

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