Asyl: Christian Ragger: Nachteinsätze zermürben Kärntner Polizei

Bis zu sechs Migranten-Züge pro Tag – Zumutungen des Bundes für Kärnten nicht nur bei Heta, sondern auch durch Migrantenmassen

Klagenfurt (OTS) - „Heimlich still und leise macht der Bund Kärnten zum Brennpunkt bei Migranten. Damit die Bevölkerung es nicht merkt, kommen Züge mit Tausenden Flüchtlingen vorzugsweise in der Nacht. Die Polizisten in Kärnten stoßen damit an die Grenzen der Belastbarkeit“, kritisiert der Obmann der FPÖ Kärnten LR Mag. Christian Ragger. Es sei nicht zu verantworten, wie das viel zu kleine Kontingent von Polizisten, zu immer neuen 24-Stunden-Diensten abkommandiert werde. Das Innenministerium mache Kärnten zum neuen Hot-Spot für Asylwerber.

Ragger rechnet auch mit einem massiven Anstieg der Asylanträge: „Die meisten reisen wohl weiter, aber es stellen auch immer mehr Asylanträge“, so Ragger. Kärnten werde mit diesem Problem alleine gelassen, Unterstützung aus Wien erfahre man keine. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bestraft Kärnten vielmehr auch mit der bundesweit höchsten Zuteilung an Flüchtlingen durch das Durchgriffsrecht. „Kärnten muss mehr als die Hälfte aller Flüchtlinge unterbringen, die per Diktat von Wien zugeteilt wurden. Anstatt wenigstens die Polizeikräfte zu unterstützen, zieht man stattdessen sogar Beamte ab. Diese kärntenfeindliche Haltung ist nicht länger hinzunehmen“, so Ragger.

„LH Dr. Peter Kaiser sieht wehr- und tatenlos zu, wie der Bund das Land auf das Übelste behandelt, zuerst durch die unangemessenen Forderungen bezüglich der Hypo-Abbaugesellschaft Heta und jetzt durch Umleitung der Migrantenströme nach Kärnten“, erklärt Ragger abschließend.

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