NEOS: Kurz soll sich nicht auf unbegründete Angstmache einlassen

Niki Scherak: "Kompetenzchecks des AMS dürfen nicht mit der Vermittlung von Grundwerten verwechselt​ werden"

Wien (OTS) - „Dass Integrationsminister Kurz die geschlechtsspezifischen Kompetenzchecks des AMS mit der Vermittlung von Grundwerten verwechselt, zeugt davon, dass er entweder schlecht informiert ist oder sich bewusst mit Unwahrheiten profilieren möchte“, zeigt sich NEOS-Menschenrechtssprecher Niki Scherak verwundert. Immerhin hat die Chefin des AMS Wien, Petra Draxl, bereits klargestellt, dass sich die Trennung zwischen Männern und Frauen in manchen Fällen durch die Unterscheidung in Berufsgruppen ergibt und es darüber hinaus noch keine einzige Beschwerde über gemischtgeschlechtliche Kurse vonseiten der Flüchtlinge gegeben hat.

„Aber bevor der Integrationsminister auch nur einen Blick auf die Fakten wirft, spricht er lieber über falsch verstandene Toleranz und fehlende Achtung der Grundwerte von Asylwerberinnen und Asylwerbern“, stellt Scherak fest. Und weiter: „Kurz sollte das ohnehin schon aufgeladene Klima in Österreich nicht weiter anheizen, denn genau das macht er hier. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau darf in Österreich nicht zur Debatte stehen. Das tut sie in diesem Fall aber auch gar nicht."

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0002