SP-Laschan/Zatlokal: Zielpunktpleite trifft wieder die schwächsten Glieder in der Kette

Alleine im 15. Bezirk sind MitarbeiterInnen in acht Filialen betroffen

Wien (OTS/SPW-K) - Betroffen von der Zielpunkt-Insolvenz zeigen sich Gemeinderätin Claudia Laschan und Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal. „Alleine im 15. Bezirk sind die MitarbeiterInnen von gleich acht Filialen betroffen. Was ich auch besonders kritisiere ist der Umstand, dass die MitarbeiterInnen teilweise aus den Medien von der Insolvenz erfahren mussten“, zeigt Laschan großes Unverständnis für das Vorgehen des Managements. „Es gab hier keinerlei Frühwarnung, sondern die MitarbeiterInnen wurden einfach vor vollendete Tatsachen gestellt.“ Das ist besonders in einem Bezirk, wo das Durchschnittseinkommen ohnehin sehr niedrig ist, bitter. „Wieder einmal wird das schwächste Glied in der Kette am aller härtesten getroffen: die 2.700 Zielpunkt-MitarbeiterInnen, die jetzt - so knapp vor Weihnachten - ohne Gehalt und ohne Weihnachtsgeld da stehen“, kritisiert Zatlokal.

Rasche Zahlungen an ZielpunktmitarbeiterInnen =

Aus Sicht von Laschan und Zatlokal sollen Gesetzesnovellierungen angedacht werden. „Es kann nicht sein, dass die MitarbeiterInnen bei kleinen Fehlern sofort gekündigt werden können und Management-Fehler kaum Konsequenzen haben. Daher muss ein Umdenken erfolgen, denn es kann nicht sein, dass Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden“, sagt Zatlokal. Die beiden unterstützen die Aussage von Sozialminister Rudolf Hundstorfer, dass der Insolvenz-Fonds Ansprüche gegen die Pfeiffer-Gruppe prüfen soll.

Abschließend äußern die beiden die Hoffnung, dass die MitarbeiterInnen das ausstehende Geld möglichst rasch aus dem Insolvenz-Entgeld-Fonds erhalten, und dass möglichst viele Zielpunkt-MitarbeiterInnen im Falle einer Übernahme der Filialen durch MitbewerberInnen weiterhin einen Job haben werden!

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