Renner: Menschen mit besonderen Bedürfnissen sind Menschen wie du und ich

Beseitigung von Diskriminierungen ist so manches Mal nur ein kleiner Schritt

St. Pölten (OTS) - „Der heute begangene Internationale Tag der Menschen mit Behinderung ist notwendig und noch immer sehr, sehr wichtig. Menschen mit besonderen Bedürfnissen haben in ihrem Leben noch immer mit großen gesellschaftlichen Herausforderungen und auch, leider, mit vielerlei Diskriminierungen zu kämpfen. Wir alle, die politische Verantwortung tragen, müssen uns bei allen unseren Entscheidungen immer wieder vor Augen führen, dass es viele Menschen in unserer Gesellschaft gibt, die besonderer Rücksichtnahme und Betreuung bedürfen, wofür wir auch die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen haben“, so Niederösterreichs Landesvize LHStv. Mag. Karin Renner zum heutigen internationalen Tag der Menschen mit Behinderung.

„Die Beseitigung von Diskriminierungen, in welcher Ausprägung auch immer, ist so manches Mal nur ein kleiner Schritt, dem das notwendige Verständnis und auch das Wissen um die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen vorausgeht. Ob im alltäglichen Leben, am Arbeitsmarkt oder im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich - um nur einiges zu nennen - es gibt zweifellos noch viel zu tun. Dazu bedarf es des intensiven Dialogs mit behinderten Menschen und ihrer Einbindung in alle politischen Entscheidungsprozesse. Dazu gehört auch, dass die Ausgleichstaxe für Betriebe, die ihrer Beschäftigungspflicht für behinderte ArbeitnehmerInnen nicht nachkommen, erhöht werden muss, wie dies AKNÖ-Präsident Markus Wieser fordert. Ab 25 Beschäftigten sind Betriebe verpflichtet, eine begünstigt behinderte Person anzustellen. Die Möglichkeit, sich davon praktisch ‚freizukaufen‘, muss deutlich erschwert werden. Untersuchungen zeigen zudem, dass Firmen, die behinderte Menschen einstellen, mit deren Leistung durchaus zufrieden sind. 92 Prozent der Personaler empfehlen die Beschäftigung von Gehandicapten so die Daten von Career Moves, einem Jobvermittler für Menschen mit Behinderung, die aus dem Jahr 2014 stammen. Es gibt also noch viel Arbeit die vor uns liegt, gehen wir es an“, so LHStv. Renner.
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