Bildungs-, Jugend- und Wissenschaftsministerium verleihen erstmals Erasmus+ Award

Der Award zeichnet Qualität und besondere Leistungen im EU-Programm Erasmus+ aus

Wien (OTS) - Österreichische Jugendliche und Erwachsene beteiligen sich überdurchschnittlich hoch am EU-Programm Erasmus+. Allein 2015 nahmen mehr als 16.000 Personen in Österreich an einem geförderten Auslandsaufenthalt teil. Besonders herausragende Personen und Projekte wurden von Sektionschef Elmar Pichl (Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft), Hanspeter Huber (Bundesministerium für Bildung und Frauen) und Andreas Schneider (Bundesministerium für Familien und Jugend) vor über 200 Gästen gestern Abend in der Akademie der Wissenschaften mit dem Erasmus+ Award gewürdigt. Der Preis wird gemeinsam von den Nationalagenturen für Erasmus+ Bildung und Erasmus+ Jugend in Aktion vergeben.

Pichl unterstrich das Engagement der Beteiligten: „Durch die Steigerung der Mobilität und die Förderung des internationalen Austauschs erhöhen wir sowohl die fachliche als auch die persönliche Entwicklung unserer Jugend und damit unserer Zukunft.“

„Ich freue mich, dass der Erasmus+ Award die Leistungen der Projektträgerinnen und -träger sichtbar macht und besonders gelungene Projekte würdigt“, sagte Hanspeter Huber. Andreas Schneider hielt fest: „Mir ist es besonders wichtig, den Wunsch der Jugendlichen nach aktiver Partizipation zu fördern. Mit der Verleihung des Erasmus+ Awards zeichnen wir Projekte aus, die ein attraktives Lern- und Erfahrungsumfeld geschaffen haben und würdigen den enormen Ideenreichtum und Mitgestaltungswillen unserer Jugend.“

Die Kategorien 2015

Prämiert wurden Mobilitätsprojekte sowie Programmbotschafterinnen und -botschafter in den Bereichen Berufsbildung, Erwachsenenbildung, Hochschulbildung, Jugend und Schulbildung.

Die Auszeichnungen für Mobilitätsprojekte unterstreichen den europäischen Innovationsgeist. Über den ersten Platz freuen konnten sich die HLW der Caritas der Diözese Graz-Seckau für das Berufsbildungsprojekt „Europe all around“, die atempo BetriebsgesmbH für das Erwachsenenprojekt „Inklusive Bildung mit Tablets“, die FH Technikum Wien für das Hochschulbildungsprojekt „Mobilität von Studierenden und Mitarbeiter/innen“, Art Mine – Verein zur Förderung des interkulturellen Austausches und Dialoges für das Jugend-Projekt „Youth for Peace“ sowie die BAKIP der Franziskanerinnen von Vöcklabruck für das Schulbildungsprojekt „Praxis an österreichischer Auslandsschule in Istanbul“.

Als Programmbotschafterinnen ausgezeichnet wurden Silvia Schwaiger-Wöll (Berufsbildung), Barbara Streicher (Erwachsenenbildung), Ingrid Pleschberger (Hochschulbildung); Clara Novak (Jugend) und Maria Pichlbauer (Schulbildung).

Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden aus zahlreichen Einreichungen von einer internationalen Jury gewählt. Die Preise für die Botschafter/innen werden von WIFI Österreich, bfi Österreich und SPAR Österreich gesponsert.

Erasmus+ – Ein umfassender Ansatz

Die Lernmobilität von Einzelpersonen ist zentrales Standbein des europäischen Programms für Bildung, Jugend und Sport, das in sieben Jahren über vier Mio. Menschen mobil machen soll. Zwischen 2014 und 2020 stehen dafür europaweit 14,7 Mrd. Euro zur Verfügung. Die Teilnahmemöglichkeiten sind vielseitig und spannen den Bogen von Berufspraktika für Lehrlinge im Ausland über Studierendenmobilität an ausländische Hochschulen und Unternehmen sowie europaweite Fortbildungskurse für Pädagog/innen bis hin zur Teilnahme an Freiwilligenprojekten und europäischen Jugendbegegnungen.

Eine Broschüre informiert über die prämierten Personen und Projekte:
www.bildung.erasmusplus.at/award2015

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7168

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