Christian Ragger: Kärnten will sparen, aber nicht bei Migranten!

Koalition beschließt zusätzliche Millionen für Asylwerber

Klagenfurt (OTS) - Der Widerspruch in der Regierungssitzung könnte nicht größer sein. Die rot-grün-schwarze Koalition in Kärnten redet von Einsparungen im Zusammenhang mit der Hypo-Heta-Causa, aber das hindert sie nicht daran, zusätzliche Millionen für Migranten zu beschließen“, kritisiert der Obmann der Kärntner FPÖ LR Mag. Christian Ragger. „Bei der einheimischen Bevölkerung wird der Sparstift angesetzt, während der Aufwand für Migranten massiv erhöht wird“.

Allein die Anhebung der Tagsätze für die Unterbringung von Asylwerbern um 2 Euro koste das Land pro Jahr 1,4 Millionen Euro, wenn man von 5.000 Migranten im Jahr 2016 ausgehe. Eine Kostenexplosion steht auch bei der Versorgung von jugendlichen Einwanderern bevor. Die Anhebung des Tagesatzes um fast 25 Prozent auf 95 Euro werde das Budget massiv belasten. Wenn man von 200 minderjährigen Fremden ausgehe, seien fast sieben Millionen Euro nötig. Während die Wohnbeihilfe für Kärntner wegen der Nichtanpassung der Grenzbeträge von Jahr zu Jahr weiter sinkt, werden die Mietzuschüsse für Flüchtlinge angehoben. „Die FPÖ Kärnten lehnt diese Vorgangsweise entschieden ab,“ betont Ragger abschließend.

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