KAICIID weist falsche Vorwürfe der ILMÖ zurück

Wien (OTS) - Der Vorwurf, das Dialogzentrum KAICIID arbeite in Widerspruch zu dem internationalen Abkommen zwischen Österreich, Saudi Arabien und Spanien sowie dem Heiligen Stuhl als beobachtendes Gründungsmitglied ist falsch und wird kategorisch zurückgewiesen.

Das KAICIID hat den Auftrag, Dialog zwischen verschiedenen Religionen zu fördern. Das KAICIID fördert in keinster Weise religiöse Ideologien und unterstützt keine Religion oder Konfession. Zahlreiche Statements und Aussagen führender Vertreter des Zentrums beweisen seit seiner Gründung, dass die von Amer Albayati, Präsident der Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ), geortete „radikalen Islamisten" in seinen Reihen keinen Platz haben.

Die Anschuldigen betreffend der Mitglieder des Beirats des KAICIID sind absurd und falsch. Die Beiratsmitglieder werden internationalem und österreichischem Recht entsprechend und öffentlich nachvollziehbar vom Direktorium des KAICIID ernannt. Jedes neue Beiratsmitglied wird von den Vertragsparteien genehmigt. Für den Beirat nominiert sind aktuell Personen aus 22 Ländern, die entweder international Organisationen oder eine der folgenden Glaubensrichtungen vertreten: Buddhismus, Hinduismus, indigene Religionen, Shintoismus, Sikhismus, Christentum, Judentum und Islam. Die Beiratsmitglieder verfügen zudem nicht - wie von ILMÖ in den Raum gestellt - über einen Diplomatenpass.

Besonders bedauerlich und inhaltlich völlig absurd sind die Angriffe auf das „Muslim-Jewish Leadership Council“ (MJLC) – eine Plattform, zur Unterstützung des interreligiösen Friedens zwischen Moslems und Juden. In seiner Rolle als zwischenstaatlich agierender Unterstützer des interreligiösen Dialogs wurde das KAICIID von jüdischen und muslimischen Interessensgruppen um Unterstützung bei der Durchführung eines Arbeitstreffens zur Förderung des religiösen Friedens in Europa gebeten. Im Rahmen des Treffens wurde der “Muslim Jewish Leadership Council in Europe” gegründet. The MJLC ist eine vollkommen unabhängige Organisation, ihre Mitglieder werden ausschließlich vom Muslim Jewish Leadership Council ausgewählt.

Rabbi Pinchas Goldschmidt, Oberrabbiner von Moskau und Mitglied des Muslim Jewish Leadership Council fügt hinzu: “Das KAICIID ist ein wichtiger Partner bei der Förderung des Dialogs zwischen Religionen im Allgemeinen und unterstützt uns bei unserer Arbeit, der Förderung des jüdisch-muslimischen Dialoges in Europa. Angesichts des weltweit zunehmenden Extremismus, nimmt das KAICIID eine wichtige Rolle als Stimme der Vernunft und Toleranz ein.”

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