Zakostelsky: Einlagenrückzahlung von Gesellschaftern weiterhin steuerfrei möglich

ÖVP-Finanzsprecher: Positive Auswirkungen auf Liquidität von Unternehmen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der Finanzausschuss des Nationalrats hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, die Rückzahlung von Gesellschaftereinlagen einer Körperschaft auch nach Inkrafttreten der Steuerreform steuerfrei zu ermöglichen. Die ursprünglich ab 2016 geplante Regelung, wonach zuerst die Ausschüttung von operativen Gewinnen durchgeführt werden muss, kommt damit nicht, erklärte der Ausschussvorsitzende ÖVP-Finanzsprecher Abg. Mag. Andreas Zakostelsky und bezeichnete den Beschluss als wichtige Errungenschaft in der Diskussion zur Steuerreform.

Die mit der ursprünglichen Verschärfung des Einkommenssteuergesetzes intendierte Verhinderung von rein buchmäßigen Aufwertungen und daraus begründeten steuerfreien Auszahlungen von Gesellschaftskapital wird durch eine unternehmensrechtliche Ausschüttungssperre gemäß Paragraph 235 UGB verhindert, erläutert der ÖVP-Finanzsprecher. Echte Kapitaleinlagen von Gesellschaftern könnten aber weiterhin steuerfrei aus dem Unternehmen entnommen werden. Voraussetzung für Einlagenrückzahlungen bleibe freilich weiterhin ein positiver Einlagenbestand.

Mit der heute im Finanzausschuss beschlossenen Regelung entfalle für viele Gesellschafter der Anreiz, noch vor Jahresende Kapital aus ihrem Unternehmen zu ziehen und damit dessen Eigenkapitalbasis zu schmälern, so Zakostelsky. Das sei ganz im Sinne erhöhter Liquidität und trage damit zur Sicherung der Unternehmen und der damit verbundenen Arbeitsplätze bei.
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