Mückstein: PatientInnenversorgung in Uni-Klinik Innsbruck sicherstellen

Planlosigkeit bei Umsetzung des ÄrztInnen-Arbeitszeitgesetzes ist zu verurteilen

Wien (OTS) - Einem Bericht im heutigen ORF-Morgenjournal zufolge können an der Universitätsklinik Innsbruck bis Jahresende aufgrund von Personalmangel in der Anästhesie zahlreiche Operationen nicht mehr durchgeführt werden. "Das ist eine unverantwortliche Gefährdung der Patientenversorgung, die vor allem sozial Schwächere trifft“, sagt die Gesundheitssprecherin der Grünen, Eva Mückstein. „Das im Vorjahr beschlossene Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz hatte eine Vorlaufzeit von 11 Jahren, da die EU-Arbeitszeitrichtlinie bereits seit 2003 in Kraft ist, trotzdem steht man planlos da.“

Besorgniserregend finden die Grünen die Abwanderung von AnästhesistInnen und die mangelnden Bewerbungen auf freie Stellen an der Universitätsklinik Innsbruck. „Hier muss dringend mit strukturellen und finanziellen Maßnahmen gegengesteuert werden. Die Ausbildungsreform im Pflegebereich sollte eine Entlastung der SpitalsärztInnen bringen, diese lässt aber sein Monaten auf sich warten“, beklagt die Grüne. „Ebenso müssen finanzielle Anreize geschaffen werden, um die Abwanderung der SpitalsärztInnen zu verhindern“, fordert Mückstein.

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