JW-Rohrmair-Lewis: „Arbeitsmarkt-Misere mit mutigen Initiativen stoppen“

Arbeitsmarktzahlen für November und WIFO-Studie bestätigen anhaltenden Negativtrend am Arbeitsmarkt - JW fordert mutige Initiativen statt zögerlichen Einzelmaßnahmen

Wien (OTS) - „Leider sind die neuesten Arbeitslosenzahlen keine Überraschung. Ohne grundlegende Maßnahmen für mehr Wachstum und Beschäftigung lässt sich die Arbeitsmarktmisere eben nicht stoppen. Auch wenn nach langer Untätigkeit von der Bundesregierung zuletzt endlich erste positive Signale kamen, braucht es jetzt mutige Initiativen für effektives Wachstum statt zögerlicher Einzelmaßnahmen“, fordert Herbert Rohrmair-Lewis, JW-Bundesvorsitzender anlässlich der heute präsentierten Arbeitsmarktzahlen. Im Monat November waren 430.107 Österreicher ohne Beschäftigung, was mit 5,6 Prozent oder 22.901 Personen im Vergleich zum Vorjahr erneut einen deutlichen Anstieg bedeutet. „Egal ob Arbeitslosenzahlen oder Pensionen, der Sozialminister sollte endlich die harten Fakten der Realität akzeptieren und entsprechend handeln anstatt rhetorische Beruhigungs-Placebos zu verteilen“, so Rohrmair-Lewis.

Bestätigt wird der Jungunternehmervertreter von einer kürzlich erschienenen WIFO-Studie, wonach die Arbeitslosigkeit bis 2018 auf fast 10 Prozent steigen wird. Mit einem prognostizierten Wachstum von 1,2 Prozent pro Jahr ist demnach weder eine Umkehr bei den Arbeitslosenquoten noch ein ausgeglichener Haushalt in Sicht.

Wahlfreie Zeit nutzen, um junges Wachstum zu fördern

Großes Wachstumspotential liegt in Österreich bei Jungunternehmern, Gründern und Start-ups, sind sie doch wesentliche Treiber für Innovation, Wachstum und Beschäftigung. So schafft ein neu gegründetes Unternehmen bereits im ersten Betriebsjahr durchschnittlich 2,4 neue Arbeitsplätze. Für Rohrmair-Lewis muss deswegen die Förderung von jungem Wachstum oberste Priorität haben:
„Sowohl die kreativen, innovativen Geschäftsideen von Gründern als auch der dynamische Drive beim Unternehmensaufbau sind wesentliche Faktoren für eine positive Wirtschaftsentwicklung. Seit langem fordern wir etwa die Lohnnebenkostenbefreiung des ersten Mitarbeiters im ersten Jahr, einen radikalen Bürokratieabbau oder einen Beteiligungsfreibetrag für Business-Angels, denn damit kann der schon jetzt sichtbare Wachstums- und Beschäftigungseffekt maximiert werden. Die Bundesregierung muss die wahlfreie Zeit der nächsten Jahr nutzen, um junges Wachstum zu fördern und so die Arbeitsmarkt-Misere umzukehren“. (PWK945/PM)

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