Österreichs Bauwirtschaft zwischen Realität und Hoffnung - Das Baubarometer der INFO-TECHNO Baudatenbank

Umfrage zum Stimmungsbild der heimischen Bauwirtschaft

Mondsee (OTS) - Wie geht es der österreichischen Bauwirtschaft? Welche Themen sind es, die die Baubranche ganz aktuell und in nächster Zukunft beschäftigen werden? Auf diese und andere für die heimische Bauwirtschaft höchst relevante Fragen gibt das Baubarometer Herbst 2015 kompetente Antworten.

Die durch AUSSCHREIBUNG.AT durchgeführte Umfrage – es haben 804 Unternehmen des Bauhaupt- und Baunebengewerbes teilgenommen – gibt ein gemischtes Stimmungsbild wieder. Die Branche zeigt sich vorsichtig optimistisch – auch deshalb, weil man positive Impulse vom Konjunkturpaket der Bundesregierung und durch Änderungen im Vergaberecht erwartet.

Den großen Wachstumsschub erwartet in den nächsten 12 Monaten niemand. Knapp über 40 % der Befragten rechnen mit einer unveränderten Entwicklung. 34 % gehen davon aus, dass sich die Branchenkonjunktur verschlechtern wird, für knapp unter 25 % ist Optimismus angesagt. Wobei sich das Jahr 2015 offensichtlich etwas besser entwickelt hat, als ursprünglich angenommen. 40,1 % der Unternehmen beurteilen die aktuelle Geschäftslage positiver als noch zu Jahresbeginn, knapp ein Drittel musste die Erwartungen herunterschrauben. Die Aussagen zu den Auftragseingängen stützen dieses Bild. Die Konjunktur hat angezogen. Fast 70 % der Unternehmen sprechen von einer positiven Auftragslage im zweiten Halbjahr.

Das Baubarometer der INFO-TECHNO Baudatenbank bildet die Stimmung der Branche ab und zeigt die Herausforderungen auf, der sich die österreichische Bauwirtschaft in nächster Zukunft stellen muss. Absolut beherrschend für jeweils über 50% der befragten Unternehmen sind dabei die Themen „Kostensteigerungen“ und „Fachkräftemangel“.

Mit dem von der Bundesregierung ins Leben gerufene „Wohnpaket“ will man zwei Fliegen auf einem Streich schlagen: die Schaffung von leistbarem Wohnraum und die Ankurbelung der heimischen Bauwirtschaft. Insgesamt wird ein Volumen von 5,75 Mrd. Euro investiert, 30.000 Wohnungen sollen in den nächsten 5 bis 7 Jahren realisiert werden. Die von AUSSCHREIBUNG.AT befragten Unternehmen können den Optimismus der Bundesregierung nicht ganz teilen. Knapp unter 50 % erwarten durch das Wohnpaket keine oder eher keine verbesserten Auftragschancen, mit positiven Auswirkungen rechnen rund 34 %.

Vorsichtig optimistisch zeigt sich die Branche in Bezug auf die geplanten Änderungen im Vergaberecht. Knapp unter 50 % der Unternehmen erwarten durch das Bestbieterprinzip positive Auswirkungen auf ihre Auftragschancen, 40 % gehen nicht aus, dass sich die Situation für sie ändert.

Breite Zustimmung findet hingegen die geplante Verpflichtung zur Bekanntgabe aller Subunternehmer bereits im Angebot. 48 % der Unternehmen befürworten diese Maßnahmen ganz klar, nur 27,6 % sprechen sich dagegen aus. Dasselbe gilt bei der sogenannten Kleinlosregelung, durch die Klein- und Mittelbetriebe künftig bessere Berücksichtigung bei der Vergabe von Großaufträgen finden sollen. 58,8 % der AUSSCHREIBUNG.AT Umfrage-Teilnehmer rechnen mit positiven Auswirkungen für ihr Unternehmen. Knapp 11 % stehen der Novelle negativ gegenüber. Anfang Dezember wird der Vergabeausschuß neuerlich über die Novelle beraten.(BFJ)

Die INFO-TECHNO Baudatenbank GmbH mit Sitz in Mondsee ist mit ihren Online-Services AUSSCHREIBUNG.AT und BAUDATENBANK.AT seit 1992 fachlich kompetenter Partner der Bauwirtschaft in Österreich.

Das Fachportal AUSSCHREIBUNG.AT verbindet Auftragnehmer und Auftraggeber und ist in der österreichischen Bauwirtschaft seit 2001 erfolgreich verankert.
Auftraggeber profitieren durch eine sichere und zeitsparende Übermittlung ihrer Ausschreibungsunterlagen und haben Zugriff auf eine strukturiert aufgebaute Anbieterdatenbank. Auftragnehmer finden hier tagesaktuell und lückenlos alle Bekanntmachungen zur öffentlichen Leistungsvergabe.
Der Schwerpunkt des Portals liegt bei beschränkten Ausschreibungen von gewerblichen Auftraggebern, die über das Portal gezielt kleine und mittelständische Unternehmen aus der eigenen Region bei der Angebotslegung berücksichtigen.

Die Zusammenfassung der Umfrage ist erhältlich unter:
https://www.ausschreibung.at/home/baubarometer

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