Haubner zu Arbeitsmarkt: Negativtrend aufhalten

Gezielte Schritte setzen um Standort zu attraktivieren – Lohnnebenkostensenkung wichtige Maßnahme – Weitere müssen folgen – Anhebung des Mindestlohns gefährdet Arbeitsplätze

Wien (OTS) - Die Arbeitslosenzahlen steigen weiter an. Im November waren bereits rund 430.000 Menschen ohne Job. „Diesen Negativtrend müssen wir aufhalten. Das kann aber nur gelingen, wenn wir gezielte Maßnahmen setzen, die den Standort und unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken und die Wirtschaft entlasten. Denn es sind unsere Unternehmer, die für Arbeitsplätze sorgen. Dabei müssen wir sie aber unterstützen“, so Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner.

Mit der kürzlich beschlossenen Senkung der Lohnnebenkosten sei bereits ein wichtiger Schritt getätigt worden. „Damit kommt es zu einer längst überfälligen spürbaren Entlastung für die Unternehmer in Höhe von rund 1 Milliarde Euro. Das ist wichtig für die Betriebe, wichtig für das Klima, vor allem aber auch entscheidend für die Beschäftigungslage“, so Haubner.

Investitionsanreize für die Wirtschaft

Der Lohnnebenkostensenkung müssen nun aber weitere Maßnahmen folgen. "Wir brauchen weniger Auflagen für die Betriebe, dafür aber mehr Investitionsanreize für die Wirtschaft. Die rasche Umsetzung des Wohnbaupakets und die Forcierung der Breitbandoffensive sind hier genauso wichtig wie ein erleichterter Zugang zu Finanzierungen für kleine und mittelständische Betriebe etwa durch die Schaffung einer neuen Mittelstandsfinanzierungsgesellschaft“, betont Haubner. Zudem brauche es mehr Unterstützung für Neugründer. „Wir haben schon wichtige Maßnahmen - Stichwort Crowdfunding - in Richtung Gründerland Nummer 1 gesetzt. Es gibt hier aber noch Spielraum nach oben“, so Haubner und weiter: „Um Investitionen in Start-Ups zu fördern braucht es Incentives wie z.B. einen Beteiligungsfreibetrag. Damit unterstützten wir das wirtschaftliche Wachstum und schaffen Arbeitsplätze“.

Anhebung des Mindestlohns gefährdet Arbeitsplätze

In puncto Mindestlohn hält Haubner abschließend fest: „Angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit und der sensiblen Wirtschaftslage ist die Forderung nach einer Anhebung des Mindestlohns absolut unverständlich. Statt Jobs zu gefährden sollten wir uns lieber darauf konzentrieren neue zu schaffen.“

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