Arbeitslosenzahlen: FPÖ-Kickl: Hundstorfer ist ein Schwadroneur ohne politischen Gestaltungswillen

„Wenn er wollte, könnte Hundstorfer den Zielpunkt-Mitarbeitern rasch helfen. Er agiert nur dann schnell und unbürokratisch, wenn es um das Wohlergehen von Ausländern und Asylanten geht"

Wien (OTS) - „Sozialminister Hundstorfer ist ein Schwadroneur ohne politischen Gestaltungswillen, der Monat für Monat die steigenden Arbeitslosenzahlen lediglich schönredet, ohne aber notwendige Maßnahmen zu setzen. Derzeit sind etwa allein im Handel inklusive Schulungsteilnehmer fast 60.000 Menschen arbeitslos - ohne die rund 2.700 von der Zielpunkt-Pleite Betroffenen - und auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen hat sich im November verdreifacht und liegt nun bei knapp 48.000. In Summe gibt es in Österreich über 430.000 Menschen ohne Arbeit - das sind kurz vor Weihnachten echte Horrorzahlen und Hundstorfer freut sich über mehr offene Stellen, abgehobener gehts nicht“, stellte heute FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl zu den erneut gestiegenen Arbeitslosenzahlen fest.

„Der Sozialminister agiert nur dann schnell und unbürokratisch, wenn es um das Wohlergehen der Ausländer und der Asylanten geht. Wenn es aber darum geht, rasch und unbürokratisch zu helfen – wie aktuell im Falle der Zielpunkt-Mitarbeiter - dann versteckt er sich hinter der Gesetzeslage und macht nichts. Wenn Hundstorfer diesen Menschen wirklich helfen wollte, dann könnte er die gesetzliche Grundlage für eine Vorfinanzierung der Gehälter inklusive Weihnachtsgeld locker bis 9. Dezember schaffen. Wer schnell hilft, hilft doppelt – das scheint aber der Minister nicht zu kennen“, so Kickl.

Vier Wochen vor Weihnachten die Arbeit zu verlieren, sei entsetzlich und daher müsse in einer derart außergewöhnlichen Situation rasch und unkompliziert geholfen werden. „Wie aber Sozialminister Hundstorfer mit dem Schicksal der gekündigten Zielpunkt-Mitarbeiter umgeht, ist skandalös und eigentlich eines Sozialministers unwürdig. Während SPÖ und ÖVP es zulassen, dass täglich hunderte Wirtschaftsflüchtlinge widerrechtlich unsere Grenzen überschreiten, wird bei dieser innerösterreichischen menschlichen Tragödie lediglich auf die bestehende Gesetzeslage verwiesen und die Gehälter werden nicht vorfinanziert. Aber wenn es um die Auszahlung der Gehälter der Abgeordneten geht, wird dies sogar als Ziel im rot-schwarzen Budget 2016 festgeschrieben“, kritisierte Kickl.

„Mit diesem Sozialminister geht nur die Dauertalfahrt am Arbeitsmarkt munter weiter, sonst herrscht aber ein beängstigender arbeitsmarktpolitischer Stillstand. Sollte er doch den Sprung in die Hofburg schaffen, dann wird Hundstorfer nur als Einwanderungsminister und als Arbeitslosigkeitsminister in die innenpolitischen Annalen eingehen“, so der FPÖ-Sozialsprecher.

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