Mindestlohn – Wurm unterstützt Gewerkschafts-Forderung

1.700 Euro brutto für eine ausreichende Existenzsicherung – Frauen würden besonders profitieren

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm, Vorsitzende des Gleichbehandlungsausschusses im Parlament, unterstützt die Forderung der Gewerkschaft nach einem kollektivvertraglichen Mindestlohn von 1.700 Euro. „Das ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch volkswirtschaftlich sinvoll. Gerade in diesem Einkommensbereich fließt das Einkommen überwiegend in den Konsum und trägt damit zur Konjunkturbelebung bei“, so Wurm. Profitieren würden von einem solchen Mindestlohn vor allem Frauen, weil deren Einkommen in viel höherem Maß unter dieser Grenze liegen. ****

Mit einer Aktionswoche bekräftigen die Gewerkschaften dieser Tage ihre Forderung: In allen Kollektivvertragsverhandlungen soll ab jetzt ein Mindestlohn von 1.700 Euro angestrebt werden – das entspricht 1.253 Euro netto. Ab Inkrafttreten der Steuerreform wären das dann 1.311 Euro netto. „Gerade für Frauen wäre ein höherer Mindestlohn extrem wichtig – fast 30 Prozent der Frauen verdienen unter 1.250 netto, bei Männern sind es nur zehn Prozent.“ Von den niedrigeren Gehältern seien vor allem auch traditionelle Frauenbranchen stärker betroffen.

„Von einem Vollzeitjob soll man auch ordentlich leben können! Mit 1.200 Euro das Auslangen finden, ist angesichts der hohen Wohnkosten gerade für AlleinerzieherInnen schwierig genug“, so Wurm. (Schluss) sc/ah/mp

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