Wiener Tierschutzverein: Japans Walfänger – ein Paradebespiel an Ignoranz und Dreistigkeit

Japaner gehen trotz internationaler Verbote und Prostest wieder auf Walfang. WTV-Präsidentin Petrovic: „Zeit, eine andere Sprache zu wählen“.

Vösendorf (OTS) - Japan geht trotz Verboten seit dem heutigen Dienstag in der Antarktis wieder auf Walfang. Die ersten Schiffe der Flotte sind bereits ausgelaufen, zu „wissenschaftlichen“ Zwecken sollen 333 Minkwale geschlachtet werden. Ebenso macht Japan keinerlei Hehl daraus, auch bald wieder den kommerziellen Walfang aufnehmen zu wollen, der bereits seit 1986 streng verboten ist. Tierschützer weltweit protestieren gegen diese brutalen Praktiken, so auch der Wiener Tierschutzverein (WTV). „Japans Vorgehen ist menschlich barbarisch, moralisch verwerflich und wissenschaftlich unverständlich. Es ist höchst bedauerlich, dass ein Land, das auf eine so reiche historische Tradition zurückblicken kann, derart kleingeistig vorgeht. Überdies ist es auch ein Zeichen von Feigheit, ein brutales Massaker hinter einer pseudo-wissenschaftlichen Fassade zu tarnen“, sagt WTV-Präsidentin Madeleine Petrovic.

Ignoranz auf breiter Ebene

Japan setzt sich damit über jede Entscheidung internationaler Gerichtshöfe, Umweltorganisationen und der Staatengemeinschaft einfach hinweg. Der WTV sagt vorher, dass es umfassende Reaktionen der Zivilgesellschaft als ultima ratio geben wird, sollte Japan wirklich an diesem Vorhaben festhalten. „Offensichtlich versteht die japanische Regierung derartige Botschaften nicht mehr. Es ist daher Zeit, eine andere Sprache zu wählen, nämlich jene des wirtschaftlichen Boykotts“, so Petrovic.

Der Wiener Tierschutzverein kann sich nicht vorstellen, dass Menschen, die auf Tier- und Artenschutz Wert legen, noch bereit sind, japanische Automobile, Unterhaltungselektronik oder sonstige japanische Waren zu erwerben. „Es gibt jedenfalls genug Alternativen. Wir Tierschützerinnen und Tierschützer sind zwar mit dem Tierschutz auf der ganzen Welt nicht zufrieden, aber das, was Japan da tut, ist die Spitze der Ignoranz und Brutalität“, so Petrovic. Dass Japan seine Tötungsschiffe auch noch zeitgleich zum Weltklimagipfel in Paris auslaufen lässt, ist für die WTV-Präsidentin zusätzlich eine ungeheure Dreistigkeit.

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