Asyl: Christian Ragger: Durchgriffsrecht ist Anschlag auf Kärnten

Bundesland bekommt mehr als die Hälfte der bundesweiten Flüchtlinge zugeteilt

Klagenfurt (OTS) - „Nun ist das eingetreten, wovor ich immer gewarnt habe. Der Bund nützt sein Durchgriffsrecht schamlos aus und realisiert in Kärnten ein Asylquartier nach dem anderen und stößt somit die Kärntner Bevölkerung vor den Kopf. Dieser Angriff von Wien ist nicht länger hinzunehmen“, so kommentiert der Obmann der FPÖ-Kärnten LR Mag. Christian Ragger die Tatsache, dass so, von insgesamt neun Unterkünften, vier umgesetzt wurden. „Mit der Hensel-Kaserne in Villach werden es dann fünf Unterkünfte sein. Von 3.000 Flüchtlingen österreichweit bekommt Kärnten dann mehr als die Hälfte, nämlich 1.600 Flüchtlinge, zugewiesen“, zeigt Ragger auf.

Es sei nicht länger hinzunehmen, dass Kärnten von Wien bestraft werde. „Doch dies ist erst der Anfang. Ein Ende ist hier nicht absehbar, Kärnten ist ein willkommenes Opfer von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. Der Kärntner Flüchtlingsreferent Dr. Peter Kaiser, hat die Rolle eines Landeshauptmannes der sich schützend vor sein Bundesland stellt verfehlt. Er tritt vielmehr als Erfüllungsgehilfe von Wien auf“, so Ragger, der die kommunistische Vorgehensweise des Bundes einmal mehr auf das Schärfste verurteilt. „Nur Pflichten, keine Rechte, keine Mitsprache und vor allem keine Gegenwehr der rot-grün-schwarzen Koalition in Kärnten. „Refugees Welcome“, schließt Ragger.

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