Gudenus: Grüne sind in Sachen Compress im Stehen umgefallen

War der Deal Faustpfand für das Vizebürgermeisteramt?

Wien (OTS) - „Die ungeprüfte Übernahme des Compress-Verlages durch die Wien-Holding gleicht dem Kauf der Katze im Sack“, kritisiert der Wiener Vizebürgermeister der FPÖ, Mag. Johann Gudenus die Vorgangsweise. Besonders interessant in dem Zusammenhang ist der Umfaller der Grünen. Während Budgetsprecher Margulies Ende August noch dezidiert gegen die Übernahme war, er befürchtete wie die FPÖ auch Leichen in Millionenhöhe im Compress-Keller, argumentiert er jetzt mit Einsparungen von 4,5 Millionen Euro. „Es steht zu vermuten, dass das veranschlagte Jahresbudget von 14 Millionen Euro absichtlich hoch angesetzt war, damit es nachher runtergeschraubt als günstig angesehen wird. Das ist Augenauswischerei. Offenbar war der Compress-Deal der Faustpfand für das geliehene Vizebürgermeisteramt“, hält Gudenus fest, der sich weiterhin überzeugt davon zeigt, dass dieser Zusammenschluss dem Steuerzahler noch teuer zu stehen kommen wird.

„Es ist grob fahrlässig, dass die Wien-Holding den Compress-Verlag keiner genauen Prüfung unterzogen hat und den Einblick in die Bücher – so dieser überhaupt stattgefunden hat – transparent kommunizierte. Dieser Deal hinterlässt einen schalen Beigeschmack“, ärgert sich Gudenus. Abschließend weist der Vizebürgermeister darauf hin, dass von der angeblichen Kontroll- und Transparenzpartei Grüne nicht mehr viel übrig ist. (Schluss)

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