Blümel: Verschieben des Compress-Verlages als Einsparung verkaufen ist Wiener Märchenstunde

Rot-Grün setzt bei Reduktion des PID-Budgets sowie Eingliederung des Compress-Verlages auf Tarnen, Täuschen, Verschleiern und Verstecken – Transparenz gefordert

Wien (OTS) - „Offensichtlich setzt die rot-grüne Stadtregierung sowohl bei der Reduktion des PID-Budgets als auch bei der Eingliederung des Compress-Verlages in die Wien-Holding auf Tarnen, Täuschen, Verschleiern und Verstecken“, erklärte heute der Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Stadtrat Gernot Blümel. Schließlich handle es sich dabei lediglich um dubiose Verschiebungen und offensichtliche Verschleierung, definitiv aber um keine Einsparung und schon gar nicht um eine Neuausrichtung. Zu den „verschwundenen“ 40 Millionen Euro für die Compress-Firma-Raduna gebe es nach wie vor keine Antworten, nur einen „unzufriedenen“ grünen Budgetsprecher. „Das ist eindeutig zu wenig“, so Blümel in Richtung Martin Margulies. „Mit dem Umfallen der Grünen bleibt Intransparenz und Verschwendung nicht nur Fixpunkt in Sachen Werbe- und Inseratenkosten in Wien, sondern auch weiterhin das Konzept der Auslandsbüros der Stadt“, so Blümel.

Als „mehr als eigenartig“ bewertet Blümel die Ansage der Wien-Holding, eine stärkere Ausrichtung der Büros in Sachen Wirtschaftskompetenz zu forcieren. „Die Frage ist dann, was hat der Compress-Verlag bislang gemacht? War es nicht Aufgabe der Auslandsbüros, Wien als Wirtschaftsstandort zu positionieren? Wofür wurden in den letzten zehn Jahren 146 Millionen Euro aufgewendet“, so Blümel. „Angesichts der mehr als tristen Lage des Wirtschaftsstandortes Wien stellt sich somit auch die Frage, wofür in den nächsten zwei Jahren immerhin 19 Millionen Euro aufgewendet werden sollen, wenn die Positionierung der Stadt als Wirtschaftsstandort dabei offensichtlich nur eine untergeordnete Rolle spielt? 19 Millionen Euro lediglich für die Vermarktung von Wiener Ampelpärchen ist sogar für eine rot-grüne Stadtregierung mehr als übertrieben“, so Blümel. „Volle Transparenz und Effizienz sind ab sofort gefordert“, so Blümel abschließend.

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