JI-Unger: Erster positiver Schritt für „Kultur des Scheiterns“ in Österreich

Reduzierung der Sperrfrist für neuerliche Gründung positives Signal – Junge Industrie gegen Stigmatisierung gescheiterter Unternehmer

Wien (OTS) - „Wir sehen den Vorstoß von Bundesminister und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und Staatssekretär Harald Mahrer, die Sperrfrist für eine neuerliche Gründung im Neugründungs-Förderungsgesetz von 15 auf fünf Jahre zu reduzieren, als positiven Beitrag für die Schaffung einer Mutkultur in Österreich“, so der Vorsitzende der Jungen Industrie (JI) NÖ/Bgld., Ing. Mag. (FH) Matthias Unger: „Vor zwei Wochen haben wir mit dem ‘Tag des Scheiterns‘ ein Signal gesetzt, um gemeinsam eine neue Unternehmenskultur in Österreich zu etablieren, in der ein unternehmerisches Scheitern akzeptiert und Mut gefördert wird. Scheitern ist in unserer Gesellschaft tabu. Eine zweite Chance bekommen bei uns nur die Wenigsten, obwohl sie an wichtigen Erfahrungen reicher geworden sind“. Mit der Gesetzesänderung können Unternehmer, die einen zweiten Anlauf wagen, bereits wieder nach fünf Jahren unter bestimmten Voraussetzungen eine Befreiung von staatlichen Gebühren und Abgaben sowie eine teilweise Lohnnebenkostensenkung in Anspruch nehmen.

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