„Report“ über Islamisten in Österreich und Schwerpunkt Arbeitsplätze

Am 1. Dezember um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 1. Dezember 2015, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Islamisten in Österreich

Die meisten der Terroristen von Paris lebten unauffällig in Frankreich oder Belgien, bis sie zuschlugen. Auch rund 250 Österreicher sind nach Syrien oder in den Irak gezogen, um für die Terrormiliz IS zu kämpfen. 40 von ihnen wurden getötet, mehr als 70 sind wieder zurückgekehrt. Manche wurden wegen der Beteiligung an einer Terrororganisation zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, andere sitzen in U-Haft, doch der Rest lebt unter uns. Welche Gefahr geht von ihnen aus, wie und wo werden sie rekrutiert und warum ziehen immer mehr junge Männer in den Krieg? Martin Pusch und Jakob Horvat auf Spurensuche.

Schwerpunkt Arbeitsplätze

Eine große Supermarktkette, ein Fensterhersteller in Konkurs, Angst um Arbeitsplätze bei der größten Bank, Monat für Monat steigende Arbeitslosenzahlen: Der „Report“ beschäftigt sich mit diesem existenziellen Thema in einem Live-Studio-Interview mit Johannes Kopf, dem Chef des Arbeitsmarktservice, und folgenden Beiträgen:

Konkurrent Roboter?

Digitalisierung und Automatisierung werden immer wichtiger und machen die menschliche Arbeitskraft überflüssig. Viele Unternehmen setzen schon jetzt auf Roboter, Selbstbedienungskassen in Supermärkten machen Kassiererinnen obsolet. Vor allem Niedrigqualifizierte werden es in Zukunft noch schwerer haben, einen Job zu finden. Welche Auswirkungen hat die „vierte industrielle Revolution“ auf den Arbeitsmarkt? Werden Fabriken in Zukunft menschenleer und vollständig automatisiert, oder bieten die Herstellung und Wartung dieser Maschinen neue Chancen? Helga Lazar und Katja Winkler berichten.

Flüchtlinge auf Jobsuche

Flüchtlinge, die in Österreich Schutz finden, sollen möglichst rasch Arbeit finden, um für sich und ihre Familie sorgen zu können. Doch was bedeutet dieses weithin anerkannte Ziel der österreichischen Integrationspolitik für den Arbeitsmarkt? Werden die Zuwanderer Jobs übernehmen, die hier keiner will, oder lassen sie die Arbeitslosigkeit steigen? Etwa 20.000 anerkannte Asylwerber sind derzeit in Österreich als arbeitssuchend gemeldet. Oft ist unklar, welche Ausbildung und beruflichen Erfahrungen sie mit sich bringen. Daher macht das AMS den sogenannten „Kompetenzcheck“ und will bis Ende des Jahres Zeugnisse und Diplome sowie praktische Fähigkeiten von zunächst 1.000 Personen genau überprüfen. Stefan Lenglinger berichtet über erste Zwischenergebnisse.

Teure Wasserkraft

In Paris tagt die Weltklimakonferenz (Infos zur ORF-Berichterstattung unter presse.ORF.at), und auch in Österreich stellt sich die Frage:
Wie gelingt der Umstieg auf erneuerbare Energie? Die saubere Energiequelle mit der längsten Tradition in Österreich ist die Wasserkraft, doch hier klagen Betreiber über Probleme mit Umweltauflagen. Die Wasserrahmenrichtlinie der EU fordert teure ökologische Nachrüstung von Wasserkraftwerken, die sie aufgrund des niedrigen Strompreises derzeit nicht erwirtschaften können. Einige Kleinwasserkraftwerke stehen sogar vor dem Aus, berichtet Eva Maria Kaiser. Weitere Informationen zur ORF-Berichterstattung im Zeichen des Klimawandels sind unter http://muttererde.ORF.at abrufbar.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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